Mein Leben mit Buchkaufverbot | Fazit

3. Januar 2016 | |
Hallöchen ihr Lieben,
mein Buchkaufverbot ist nun offiziell vorbei und es ist ein ganz merkwürdiges Gefühl. Einerseits, weil ich mich nicht mehr an etwas festklammern kann, um keine Bücher zu kaufen, andererseits, weil ich jetzt endlich wieder kaufen dürfte.
Aber vorher möchte ich euch natürlich berichten, wie es mir im letzten Monat des Buchkaufverbots ergangen ist.

Es ist tatsächlich ein bisschen schwerer gewesen, mich daran zu halten. Und ich gebe zu, dass ich mich nicht ganz an die Regeln gehalten habe.
Der letzte Joker ist für Jonah draufgegangen, aber kurz vor Weihnachten konnte ich Du neben mir dann auch nicht mehr widerstehen. Ich bin nämlich sehr lange um das Buch geschlichen, weil es so toll klang. Ich habe also eigentlich beim Buchkaufverbot versagt, aber ich habe das Buch dafür sofort nach Kauf gelesen und es nicht erst auf meinen SuB wandern lassen.

Und das ist eigentlich das, was mich das Buchkaufverbot gelehrt hat. Ich kaufe bewusster Bücher, wirklich nur noch dann, wenn ich sie unbedingt lesen möchte und zwar unbedingt sofort. Denn das ist ab sofort die Voraussetzung. Wenn ich ein Buch kaufe, lese ich es auf der Stelle. Es wandert nicht erst auf den SuB, es versauert da nicht und es geht nicht über Los.

Obwohl ich so wenige Bücher gekauft habe, ist mein SuB leider gleich geblieben. Es liegen wie am Anfang 99 Bücher darauf. Ja, der Dezember mit seinen vielen Gewinnspielen war schädlich für meinen SuB.
Aber ich gehe trotzdem mit einem guten Gefühl aus dem Buchkaufverbot. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass mein SuB mich beherrscht, dass ich ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich mir mal wieder ein neues Buch gönne. Auch wenn der SuB nicht geschrumpft ist - allein dafür hat es sich gelohnt.


Kommentare:

  1. Auch wenn der SuB letztlich gleich geblieben ist, ist es doch super, dass du ein gutes Gefühl nach dem Ende des Projekts hast.

    Ich glaube, wenn man bewusst auf etwas verzichtet, egal ob es Buchkauf, Schokolade oder der Fernseher ist, gewöhnt man sich nach einer Zeit daran und reflektiert viel mehr. Wie du schon sagst, du kaufst nur das Buch, das du wirklich jetzt lesen willst und man ist nur ein Stück Schokolade zum Kaffee und man fragt sich, ob man jetzt wirklich die eine Sendung sehen will oder das nur macht, weil man Zeit totschlagen will.
    Dafür ist so ein Projekt denke ich sehr hilfreich. Sich komplett enthalten finde ich immer schwierig, aber wenn du das durchziehst mit dem bewusst kaufen... dann hast du alles richtig gemacht, würde ich sagen ;)

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    1. Hallöchen,
      ja, so ist es auf jeden Fall! Ich habe früher schon viel Zeit in Buchhandlungen verbracht und meine Freunde wissen vor jedem Shopping-Trip, dass ich in einen Buchladen will und dass das auch seine Zeit in Anspruch nehmen kann. Durch meinen Blog ist das leider etwas schlimmer geworden, weshalb ich auch gerade bei reBuy mächtig zugeschlagen habe.
      Aber durch das Kaufverbot habe ich einfach gemerkt, dass das gar nicht sein muss. Ich möchte keine Bücher mehr kaufen, nur damit sie auf dem SuB landen. Das ist für mich mittlerweile schwachsinnig und ich bin unendlich froh, dass ich diese Erkenntnis gewinnen konnte.
      Jetzt bin ich beim Bücherkauf nicht mehr so schlimm und das ist wirklich ein tolles Gefühl :)

      Liebste Grüße,
      Kate ♥

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