Gastrezension | Schattentraum - Mitten im Zwielicht von Mona Kasten

8. Februar 2016 | |
Folgeband → Achtung: Spoiler!!
Selfpublishing | Reihe: Schattentraum (Band 2) | 414Seiten
eBook| 2,99€ | Note 4+

Inhalt
Der erste Teil endet damit, dass Emma vor Belial gerettet werden kann und sie ihre Erinnerungen an ihn, die Dunkelheit, aber auch an Gabriel verliert, um sie zu schützen. Gabriel selbst schmerzt der Zustand, weil er sich nach ihrer Nähe sehnt, während sie glücklich zu sein scheint, auch wenn sie immer mal ein seltsames Gefühl beschleicht. Da ihre beste Freundin Meggie unter Liebeskummer leidet, gehen die beiden zusammen in einen Club, den sie vorher noch nicht kannten. Dort wimmelt es von verrückten Personen, bei denen viele Kostüme tragen und wie Elfen aussehen. Ava, Gabriels Schwester, sieht die beiden und benachrichtigt Gabriel, damit er Emma und Meggie aus dem Club schleift, da die kostümierten Menschen dort nämlich tatsächlich keine Kostüme tragen, sondern wirklich Elfen sind – damit eine Gefahr für die beiden. Auf der Autofahrt zu sich nach Hause bekommt Emma ihre Erinnerungen wieder zurück. Ihr wird klar, dass sie Gabriel eigentlich viel besser kennt als vermutet und auch, das der seltsame Typ, der Meggie von ihrem Liebeskummer ablenkt, ein Lichtelf Avian ist, der sie bedroht. Gabriel und Emma müssen einen Weg finden, um sie vor dem Lichtelf zu schützen. Und an dieser Stelle taucht Belial wieder auf und bietet seine Hilfe an. Emma muss sich nun entscheiden, wer gefährlicher ist. Avian oder Belial.


Rosas Meinung

Handlung & Umsetzung
Die Handlung war wie zu erwarten nichts Neues. Der Verlauf war sehr vorhersehbar, besonders der Cliffhanger am Ende. Das hat mich natürlich ein wenig gestört, weshalb ich so ewig fürs Lesen gebraucht habe. Ich weiß nicht, was ich mir erhofft hatte, nur etwas anderes, weil die Grundidee wirklich Potenzial hat.

Charaktere
Emma wird im zweiten Band ein bisschen stärker. Sie ist entschlossener und riskiert ihr Leben, obwohl es nicht unbedingt das Klügste ist. Sie wächst an dem, was passiert ist, und weiß, was sie will. Trotzdem gab es auch hier ein paar Unstimmigkeiten wie im ersten Band. Mich hat es zum Beispiel gewundert, dass Emma die Serie Law & Order schaut, obwohl es überhaupt nicht zu ihr passt.
Gabriel hat man vor allem durch den Prolog besser kennengelernt, aber auch, als er sich Emma gegenüber öffnet. Ich fand es toll, dass er malt, weil ich Künstler im Allgemeinen attraktiv finde. Auch das Tattoo am Rücken hat dafür gesorgt, dass er auf der Attraktivitätsskala ein bisschen gestiegen ist.
Belial liebe ich immer noch genauso wie im ersten Band. Er ist definitiv mein Lieblingscharakter und ebenfalls ein Grund dafür, dass ich den dritten Band lesen werde. Er ist so unverschämt und witzig, eben ein richtiger Bad Boy, wie es sich gehört. Ich hoffe weiterhin, dass er mit Emma am Ende doch noch zusammenkommt.
Die besten Freundinnen von Emma haben mich ein bisschen genervt. Vor allem Meggie. Sie ist mir einfach unsympathisch. 

Schreibstil
Band zwei ist besser geschrieben als der erste. Dennoch haben mich ein paar Sachen gestört. Monas Liebe für dann's hat mich fast wahnsinnig gemacht. Die Kussszene zwischen Emma und Gabriel war mir persönlich zu kitschig und hat mich sehr an New Adult erinnert, was ich nicht so sehr mochte. Vor allem, weil man auf die Szene wirklich ein bisschen warten musste, war ich enttäuscht. Mir wurde allgemein zu oft beschrieben, wie wunderschön Gabriel doch ist.
Witzige Sprüche, ob sie nun von Emma, Gabriel oder Belial kommen, scheinen der Autorin leicht zu fallen, denn bei denen musste ich sehr lachen.



Fazit

Dieses Buch ist definitiv eine Steigerung und wer auf leichte Fantasyromane steht, wird es mögen. Besonders denjenigen, die Band 1 mochten, kann ich es ans Herz legen. Mir persönlich hat es nicht so gut gefallen, aber ich würde es nicht als grottenschlecht bezeichnen. Es ist eher ein ausgeglichenes Mittelmaß, bei dem man sich nicht wirklich entscheiden kann. Grauzone.
Ich bin gespannt, ob mich der Abschluss der Trilogie mehr überzeugen kann und wie es ausgeht (und vor allem, was mit Belial passiert).


Note 4+
Liebste Grüße,
Rosa 

Meine Rezension zum ersten Band: Schattentraum - Hinter der Finsternis

Infos zu Rosa:
Sie ist 17 Jahre alt, Schülerin und lese- wie schreibbegeistert.
Kennen gelernt habe ich sie über das Schreibnacht-Forum, und seit dem tauschen wir uns nicht nur über unsere eigenen Schreibprojekte aus, sondern auch über allerlei Bücher, die wir beide gelesen haben.
Gerade bei Jonah war es sehr spannend, weil es bei uns beiden das erste Buch von Laura war, wir es gleichzeitig gelesen haben und einen doch etwas unterschiedlichen Lesegeschmack haben.


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