#ProjectOneYear | Neustart?

9. November 2016 | |

Hallöchen ihr Lieben,
ich habe in letzter Zeit ziemlich oft über dieses Projekt nachgedacht. Voller Enthusiasmus bin ich rangegangen und hatte die verrückte Vorstellung davon, dass sich mein Leben innerhalb eines Jahres zu etwas ganz erstaunlichem entwickeln würde. Diese Vorstellung ist aber recht schnell wieder verflogen.

Mein Startpunkt für das #ProjectOneYear war der 1. August und ich frage mich jetzt, drei Monate später, was ich bisher erreicht habe. Und die Antwort ist ziemlich einfach: nichts.
Ich habe mir große Ziele gesetzt und es wäre natürlich verrückt, wenn ich sie alle jetzt schon erreicht hätte. Aber ich habe das Gefühl, dass ich mich den meisten von ihnen nicht einmal nähere, sondern mich sogar von ihnen entferne. Kennt ihr den Spruch: Ein Schritt vorwärts, zwei zurück? So fühlt es sich gerade für mich an.


W a s  w a r e n  m e i n e  Z i e l e ?

Manchmal hilft es einem ja, sich seine Ziele vor Augen zu führen. Deshalb habe ich sie hier in diesem regelmäßigen Beitrag immer wieder wiederholt oder eben in kleinere Ziele aufgeteilt, um dem großen Ganzen schrittweise näher zu kommen.  An sich eine gute Methode, finde ich. Aber wieso hat es bei mir nicht geklappt?


Meine privaten Ziele
Was mein Privatleben betrifft, hatte ich mir nichts großes vorgenommen, weil das eigentlich so passt, wie es ist. Dennoch gab es ein paar Kleinigkeiten:
  • Mehr lesen: hat gerade im Oktober sehr gut geklappt, aber immer häufiger schleicht sich eine kleine Leseflaute an.
  • Frühaufsteher werden: Das bin ich immer noch nicht. Ich stehe kurz vor knapp auf, weil ich muss, nicht weil ich will oder mich dadurch besser fühle.
  • Sparsamer werden: Ich kann nach wie vor nicht besonders gut mit Geld umgehen.
  • Ordentlicher werden: Auch dieses Ziel lässt deutlich zu wünschen übrig. Man findet dann doch immer wieder Ausreden, um nicht aufzuräumen.
  • Produktiver werden: Phasenweise klappt das ganz gut, aber die meiste Zeit lasse ich mich zu leicht ablenken.


Meine Ziele für die Arbeit
Tja, was die Arbeit betrifft. Da bin ich gemischter Gefühle. Einerseits klappt es ganz wunderbar, andererseits ist es nicht immer ganz ideal.
  • Freier mit Kunden sprechen: Das klappt wunderbar! Ich spreche jetzt viel lockerer mit Kunden, es fällt mir meist sehr leicht und ist natürlich.
  • Erfolgreiche Verkaufsgespräche: Mir gefällt es nicht, so zu Verkäufen gedrillt zu werden. Und dass ich das selbst mache, verschlimmert es sehr. In letzter Zeit ertappe ich ich dabei, dass ich Kunden teilweise eher ungern anspreche. Das muss sich definitiv ändern!


Meine Ziele für Kates Bücherregal
Die Ziele für meinen Blog waren ja sehr weit gesteckt, weshalb ich da kaum Druck verspürt habe. Vielleicht ist das der Grund, wieso diese Rubrik bisher die erfolgreichste ist.
  • Noch mehr Leser finden: Zugegeben, hier hat sich nichts getan. Seit Wochen ändert sich meine Followerzahl nicht und auch die monatliche Nutzerzahl schwankt hin und her, wächst aber nicht über sich hinaus. Aber da kann ich auch nicht viel dran ändern, außer weiterhin hoffentlich interessante Beiträge zu schreiben.
  • Neue Beitragsrubriken schaffen: Da ist mit dem Sonntagsgeplauder ja schon der Anfang getan und ich bin nach wie vor sehr glücklich über diesen Schritt. Auch weiterhin möchte ich ein paar Beiträge schreiben, die nicht so alltäglich sind, sondern einfach mal was anderes.
  • Einfach noch besser werden: Das ist ein Prozess, der täglich reift.


Meine Ziele fürs Schreiben
Und hier sind wir an einem Punkt, der sich seit Beginn des #POY komplett verändert hat! Die Ziele stimmen nicht mehr mit meinen aktuellen Zielen überein, ich habe sie nicht richtig verfolgt und war eher wankelmütig.
  • Band 1 meiner Magier-Trilogie neuschreiben: Tja, die Magier-Trilogie ist überhaupt nicht mehr aktuell! Ich möchte sie irgendwann noch schreiben, aber momentan steht sie ganz hinten in der Schlange, weil ich nach so vielen Jahren leider einfach das Interesse verloren habe.
  • An Zombie arbeiten: Das tue ich aktuell sogar und diese Projekt hat momentan die oberste Priorität.
  • Social Media Profi werden: Das bin ich nach wie vor noch nicht und werde es wohl auch nie werden. Bei mir funktioniert das einfach nicht so natürlich wie bei vielen anderen.


F a z i t

Mein Fazit zu dem ganzen? Ich habe das große Potenzial hinter dem #ProjektOneYear zwar von Anfang an gesehen, aber es absolut nicht ernst genommen. Ich dachte, durch das einfache niederschreiben meiner Ziele ist es getan, aber so ist es nicht.
Sie zu verwirklichen ist harte Arbeit. Harte Arbeit, die nerven kann, die mich herausfordert, die mir teilweise das letzte abverlangt. Aber nur so eine Arbeit bringt etwas hervor, nur bei so einer Arbeit wird man am Ende auch belohnt.

Ich sehe das alles jetzt viel klarer und würde das #POY gerne von vorne beginnen. Weil ich es jetzt ernster nehme, glaube, dass ich meine Ziele jetzt mehr verfolge und auch erfolgreicher dabei sein werde.

Was haltet ihr davon? Hattet ihr mitten im #POY auch so einen Moment? Oder lief es bei euch von Anfang an wie geschmiert? Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren. Und natürlich auch eure Erfahrungen.

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