Rezension | Wir waren hier von Nana Rademacher

30. Mai 2016 | | 2 Kommentare
Ravensburger | Gebundene Ausgabe
352 Seiten | 14,99€

Klappentext
Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.


Normalerweise mag ich Bücher, die ihm deutschsprachigen Raum spielen nicht so gern. Ich weiß nicht genau, woran es liegt - vielleicht daran, dass ich in Bücher der Realität entfliehen will und der deutschsprachige Raum für mich zu viel Realität wiederspiegelt.
Bei Wir waren hier hat es mich aber nicht wirklich gestört, weil das Buch in einer zukünftigen Nachkriegszeit spielt und der Schauplatz Berlin daher nicht mehr wirklich Berlin dargestellt hat.

Anfangs fand ich das Buch sehr spannend, was auch an der ungewöhnlichen Schreibweise lag. Denn die Handlung bestand zunächst aus Blogbeiträgen, die die Protagonistin verfasst hat. Sie hat ihren Blog im Netz versteckt, damit die Web-Polizei ihn nicht so leicht finden kann und schreibt sozusagen ein Online-Tagebuch. Sie geht gar nicht davon aus, dass irgendjemand noch dazu fähig ist, ihre Beiträge zu lesen, bis Ben plötzlich anfängt, sie zu kommentieren.

Sein Erscheinen bringt die Handlung dann erst so richtig in Schwung und ab diesem Zeitpunkt ist das Buch auch wieder wie ein normaler Roman aus der Ich-Perspektive geschrieben. Anna, die Protagonistin, verliert ihre beiden Eltern an den Hunger. Ben kann sie vor diesem Schicksal bewahren und bringt sie zu seinen "Leuten".

Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Handlung mehrere Wendungen, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Auch der Spannungsgrad ist sehr sprunghaft, weshalb sich das Buch teilweise leider etwas gezogen hat. Anna muss mehrere Entscheidungen treffen - unter anderem, wie sehr sie anderen Leuten vertrauen kann.

Anna wirkt anfangs noch wie ein naives Mädchen, das sagt, dass es ihr gut geht, ihre Familie genug Essen hat, obwohl die Militärregierung alles steuert. Es wirkt, als würde sie sich selbst alles schön reden. Während ihrem Überlebenskampf im Verlauf der Handlung merkt man, dass sie durchaus eine starke Persönlichkeit sein kann, die sich durchsetzt und alles für ihre Ziele bzw. die Menschen, die ihr am Herzen liegen, tut. Später erscheint sie dann aber wieder als naives Mädchen, das alles glaubt, was man ihm sagt und viel zu schnell verzeiht.


Obwohl ich anfangs so begeistert von Wir waren hier war und gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören wollte, konnte mich das Buch letztendlich nicht so begeistern wie gehofft. Die Spannung war wechselhaft, die Nebencharaktere zwar durchaus stimmig, die Protagonistin aber nicht immer ganz nachvollziehbar und das Ende etwas salopp. Dennoch bietet dieses Jugendbuch eine tolle Unterhaltung.





Vorheriges Buch: Ich bin die Nacht
Nächstes Buch: Eine Therapie für Aristoteles

Neuzugänge Mai 2016


Hallöchen ihr Lieben,
bevor ihr euch diesen ellenlangen Beitrag anseht, muss ich wohl anmerken, dass dieser Monat ein bisschen aus dem Ruder gelaufen ist. Ich habe so viele Neuzugänge wie schon lange nicht mehr und fühle mich gerade schon wieder ganz schlecht deswegen,
Aber was soll man machen, wenn Taschenbuchmarkt ist und das Leseexemplar-Regal in der Arbeit aussortiert wird?


Von Fitzek schwärmen ja so unglaublich viele Menschen, er und seine Bücher haben mich aber nie angesprochen. Doch seit ich mich ein bisschen ins Krimi-/Thriller-Genre vorwage, lächeln mich seine Bücher immer wieder an. Als es Die Blutschule dann beim Taschenbuchmarkt gab, musste ich einfach zuschlagen. Ich bin schon sehr gespannt darauf!

Mein zweites Leseexemplar als Buchhändlerin war Endlose Nacht. Ich habe es Anfang des Monats bekommen und wie die vielen Vorgängerbände direkt verschlungen. Leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen wie einige andere Bände der Reihe, aber es ist trotzdem unterhaltsam gewesen. Die Rezension dazu findet ihr hier.



Auch hier sind wieder zwei Bücher aus dem Buchmarkt. Irgendwie schaltet mein Gehirn aus, wenn ich Bücher so viel günstiger sehe. Da kaufe ich dann wie eine blöde. Your Are Mine klingt aber wirklich spannend und ich bin gespannt, ob mir auch ein Jugend-Thriller gefällt.

Vollendet steht schon etwas länger auf meiner Wunschliste, hatte aber nie wirklich Priorität. Widerstehen konnte ich aber trotzdem nicht, als ich es als Mängelexemplar gesehen habe.

Krähenmutter habe ich ungefragt bekommen. Ihr wisst ja, dass ich mich gerade erst im Genre Krimi/Thriller vorantaste. Ich bin in dieser Richtung zwar offener geworden, aber mich spricht nach wie vor nur wenig an. Dieses Buch gehört leider nicht unbedingt dazu, aber ich werde vielleicht trotzdem mal reinlesen.



Auch Sommergeister ist ein Leseexemplar, das ich ebenfalls schon begonnen habe. Der Schreibstil ist aber ein klein wenig anstrengend, weshalb ich es kurzzeitig unterbrochen habe, um etwas "leichteres" zu lesen. Manchmal ist einem einfach nach schneller Lektüre.

Das Thema Feminismus liegt gerade sehr im Trend. Überall, wo ich hinsehe, sehe ich Bücher oder Beiträge dazu. Auch das Buch how to be a woman hab ich schon auf anderen Blogs gesehen. Deshalb bin ich umso neugieriger darauf.

Noir war vor Jahren auf meiner Wunschliste. Als es herauskam, hab ich ein Interview der Autorin darüber gesehen und war sofort interessiert. Irgendwie ist es dann aber in Vergessenheit geraten. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich es beim Buchmarkt entdeckt habe.



Das verbotene Eden gab es ebenfalls beim Buchmarkt, ich habe es aber nur mitgenommen, weil es mir eine Kollegin empfohlen hat. Und ich muss sagen, dass es wirklich extrem spannend klingt. Ich bin sehr, seeeehr gespannt darauf!

Von Dark Love habe ich bisher noch nie etwas gehört. Deshalb bin ich umso glücklicher, es beim Buchmarkt entdeckt zu haben, weil es wirklich spannend klingt. Es erscheint nicht wie ein typisches Buch mit einem Helden im Mittelpunkt, sondern scheint ein Buch über einen Antihelden zu sein.



Von der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout bin ich ja unglaublich begeistert. Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt und mir die Mängelexemplare von Wait for you und Trust in me, die sie unter einem anderen Pseudonym geschrieben hat, geholt.

Von Sylvia Day habe ich bereits Sieben Jahre Sehnsucht gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Deshalb habe ich auch bei einem anderen Teil der Reihe zugeschlagen. Auf Spiel der Leidenschaft bin ich deshalb sehr gespannt.



Erst vor ein paar Tagen wurde das Leseexemplar-Regal in der Arbeit ausgemistet, sodass wir alle mitnehmen konnten, was wir wollten. Erst hab ich überhaupt nichts gefunden, aber dann hab ich doch noch kräftig zugeschlagen.
Wir waren hier lese ich gerade. Normalerweise mag ich Bücher, die in Deutschland spielen ja nicht so gerne, aber bei dem hier stört es mich überhaupt nicht. Das Buch spielt in der Zukunft nach einem Krieg. Ist total spannend geschrieben und ich würde am Liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Welt wär besser ohne dich hab ich auch schon seit einer Weile im Blick. Es scheint um das Thema Mobbing zu gehen, das so oft thematisiert wird, dass es mich eigentlich schon nervt. Trotzdem klingt das Buch sehr interessant und ich bin gespannt darauf.



Bei Black Rabbit Hall habe ich wirklich lange überlegt, weil ich mir nicht sicher war, ob das Buch was für mich ist. Bin ich mir eigentlich immer noch nicht. Aber es ist so hübsch und klingt irgendwie schon interessant. Hach, ich bin mir immer noch so unsicher, aber ich werds jetzt einfach mal versuchen :D

Bei meinem Beitrag über Schöne Cover vor ein paar Tagen hab ich erst von Eine Therapie für Aristoteles berichtet und da schon erwähnt, dass ich es gerne lesen würde. Deshalb hab ich mich wahnsinnig gefreut, als ich es bei den Leseexemplaren entdeckt habe ♥

Und zu guter Letzt Der Zirkus der Stille, das ich hauptsächlich wegen dem schönen Cover mitgenommen habe. Vorstellen kann ich mir darunter noch nicht so wirklich was, aber ich freue mich darauf, es zu lesen :)


Wow. Ich glaube, mehr kann man zu der Menge an Neuzugängen nicht sagen. So schlimm war es wirklich schon lange nicht mehr. Der Job bringt mich um!
Jetzt muss ich wirklich wieder etwas kürzer treten. Ist schon peinlich, wenn die Bücherregal-Seite mit den ungelesenen Büchern voller ist als die mit den gelesenen :D

Leseliste Mai 2016 | Fazit

27. Mai 2016 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,

der Mai ist gleich schon wieder rum. Deshalb ist es Zeit für das Fazit meiner Leseliste. Wie immer fällt das Fazit eher nicht so dolle aus. Bin ich die einzige, die sich fragt, warum ich das überhaupt noch tue? :D
Naja, ich liebe Listen halt und ich liebe es, Leselisten zu erstellen und bin stolz, wenn ich davon etwas geschafft habe. Vielleicht klappt es ja im Juni :)


Leseliste für den Mai

1)  Ich bin die Nacht - Ethan Cross | 2) Dunkelherz - Sarah Nisse
3) Pharos - Laura Labas | 4) Jamil - Farina de Waard

Wie schon letzte Woche erwähnt, habe ich Ich bin die Nacht beenden können und die Rezension ist mittlerweile auch online. Ihr findet sie hier. ♥ Außerdem habe ich Sommergeister begonnen, aber der Schreibstil war mir momentan etwas zu anstrengend, deshalb hab ich mich für eine etwas leichter zu lesende Lektüre entschieden. ♥ Nämlich Wir waren hier, das mir bisher sehr gut gefällt. Es geht um ein Mädchen, dass in dem zukünftigen Berlin nach einem Krieg lebt. Der Anfang des Buches ist in Blogeinträgen geschrieben, was das ganze irgendwie interessanter macht.



Zusätzlich gelesen.

(mit Klick aufs Cover kommt ihr zu meiner Rezension)



Na, alles geschafft, was ihr euch vorgenommen habt?

Schöne Cover, die ich auf der Arbeit gesehen habe


Hallöchen ihr Lieben,
ihr wisst ja, dass ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen habe. In unserer Filiale sehe ich deshalb jede Menge Bücher, manche schöner als andere. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, euch immer mal wieder ein paar der schönsten Cover vorzustellen.


Quelle: Droemer
Es ist Frühling in Istanbul, als Ferah auf einer Bank einem Mann begegnet, in dem sie ihren Vater Sercan wiedererkennt, der die Familie vor Jahrzehnten verließ. Ferah begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise in die Vergangenheit, zu den Frauen der Familie: zu Ferahs Mutter, einer stolzen Tatarin, die dem Vater einst in die Türkei folgte, zu der Deutschen Elisabeth, die Ferahs Sohn heiratete und erfuhr, was das Leben in einer fremden Kultur bedeutet, und schließlich zu ihrer Enkelin, mit der sich der Kreis schließt. Alle drei Frauen haben als kleine Kinder drei glückliche Jahre an ihrem großen Wasser – dem Schwarzen Meer, der Ostsee, dem Marmarameer – erlebt, bis sie entwurzelt und versetzt wurden in ein neues Leben, in dem sie sich bewähren mussten. Ferahs Schicksal wird sich auch an "ihrem" Meer vollenden.

Meine Meinung: Dieses Cover finde ich unglaublich schön. Die Farben, die Illustration. Das Buch Die Frauen vom Meer klingt durchaus interessant, aber ich vermute, dass es mich nicht so sehr mitreißen würde. Ich habe bisher kein Buch dieser Art gelesen, weil es mich nicht wirklich reizt. Es wäre also kein Buch, dass ich mir zulegen würde.



Quelle: Knaur
Über 1,9 Millionen Menschen haben sich allein auf YouTube Patrick Salmens Liebeserklärung an den Bart (›rostrotkupferbraunfastbronze‹) angeschaut. Warum? Weil er den Wahnwitz des Alltags staubtrocken auf den Punkt bringt. Weil er die tränentreibende Komik in so absurden Dingen wie Jochen-Schweizer-Erlebnisgutscheinen und selbstgebastelten Fotokollagen entlarvt. Weil er uns eine menschliche Menagerie aus sarkastischen Rentnern, scharfzüngigen Kellnern und zynischen Postboten vorführt wie ein Zoologe – mit wissenschaftlichem Interesse und höchstens einem ganz leisen Staunen. Mit der Weisheit des Poeten, des wahren Erforschers der menschlichen Natur, erkennt der Kabarettist und Poetry Slammer Salmen: Genauer betrachtet sind Menschen auch nur Leute.

Meine Meinung: Auch dieses Cover gefällt mir wegen den Farben so gut. Es harmoniert wundervoll und ist etwas außergewöhnliches. Inhaltlich spricht es mich aber auch nicht unbedingt an. Es klingt ganz interessant, aber es gibt durchaus Bücher, die mich mehr reizen würden.



Quelle: Dumont
Aristoteles »Aris« Thibodeau ist zwölfeinhalb Jahre alt. Nein, sie ist kein Junge. Und ja, sie ist zu Höherem berufen. Leider steckt sie seit dem Tod ihres Vaters in einer eher mäßig interessanten Kleinstadt fest, wo sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern muss. Nicht zu vergessen ihr Job als Koerzieherin ihres kleinen Bruders Max, für dessen Therapie das gesamte Geld der Familie draufgeht. 
Zum Glück hat Aris einen Plan. Mithilfe des Ratgebers ›Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen!‹, den ihre Mutter ihr als Therapieersatz in die Hand gedrückt hat, will sie einen Bestseller schreiben. Inhalt des Buches: ihre charmant dysfunktionale Familie. Wenn nur ihre Mutter endlich die Finger vom Onlinedating lassen würde, dann könnte sie erkennen, dass der perfekte Mann für sie der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin ist. Und Aris hätte zumindest schon mal den romantischen Strang ihres Plots in der Tasche (und einen Vater im echten Leben). Als jedoch ein Unfall einen düsteren Teil der Thibodeau-Familienhistorie enthüllt, muss Aris einsehen, dass manches im Leben – genauso wie in der großen Literatur – nicht exakt so verläuft, wie es geplant war.


Meine Meinung: Dieses Cover finde ich einfach nur unglaublich süß. Und genauso klingt der Inhalt. Da ich selbst schreibe, hat mich der darin vorkommende Ratgeber aufhorchen lassen. Das einzige, das mich ein wenig "abschreckt", ist das Alter der Protagonistin. Aber vielleicht macht es das zu einer süßen Geschichte.




Quelle: Aufbau Verlag
Willkommen im The Cliffs, dem abgründigsten Hotel Großbritanniens
Ariel Panek möchte eigentlich nur ein paar unbeschwerte Tage mit seiner Studentin und Geliebten Zeva verbringen, am Rande eines Informatik-Kongress in Amsterdam. Doch dort kommt er nie an und landet stattdessen im Küstenhotel The Cliffs – einem Ort ohne Verbindung zur Außenwelt. Dort ist er dem schrulligen Hotelbesitzer und seinen einzigen Gästen, einer neurotischen Familie, die die »Borgias« genannt werden, ausgeliefert. 
Der Booker-Prize-Träger DBC Pierre ist zurück. Skurril wie Wes Anderson und auf der Höhe der Zeit erzählt DBC Pierre von der Liebe im digitalen Zeitalter und der verlorenen Kunst, auf das zu vertrauen, was einen unmittelbar umgibt.


Meine Meinung: Dieses Cover gehört zu den schönsten, die ich je gesehen habe. Nur deshalb bin ich auch auf das Buch Aufmerksam geworden. Inhaltlich klingt es eigentlich nicht wirklich nach einem Buch, das mich unbedingt interessieren würde, aber dass es wie ein Drama geschrieben ist, reizt mich sehr.




Quelle: Random House
Den Berliner Kommissar Nils Trojan erwartet ein alptraumhaftes Szenario, als er mitten in der Nacht am Schauplatz eines Verbrechens eintrifft: Das männliche Opfer wurde in seiner eigenen Küche auf grausame Weise hingerichtet, der Körper ist arrangiert zu einem grotesken Tableau. Noch bevor Trojan Atem holen kann, schlägt der Mörder wieder zu – und wieder trägt die Leiche die unverwechselbare Signatur des Täters. 
Trojan hat nicht den geringsten Anhaltspunkt, doch dann verschwindet plötzlich die kleine Sophie, dicht gefolgt von ihrer Freundin Jule, von der ebenfalls jede Spur fehlt. Langsam beschleicht ihn der Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht - denn zwei Fragen gehen Trojan nicht aus dem Kopf: Warum haben die Kinder von einer mysteriösen "Hexe" gesprochen, die sie in Angst und Schrecken versetzt? Und warum fühlte er sich beim Anblick der Mordopfer fatal an ein bekanntes Kindermärchen erinnert?


Meine Meinung: Dieses Cover mag ich wohl wegen seiner Schlichtheit so gerne. Die Farben des Fuchses harmonieren toll mit dem grau dahinter. Und auch der Titel ist sehr ansprechend, doch der Inhalt kann mich wenig überzeugen. Ihr wisst, dass ich mich gerade erst im Thriller-Genre umschaue und nur wenig ansprechend finde. Hier fehlt mir einfach irgendetwas spannendes, das mich reizen könnte.



Ich hoffe, diese neue Rubrik gefällt euch :) Denn sie wird jetzt immer mal wieder hier auftauchen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinungen zu den Covern dalasst. Oder vielleicht sogar selbst so einen Beitrag schreibt und eigene Entdeckungen vorstellt

Rezension | Ich bin die Nacht von Ethan Cross

23. Mai 2016 | | 2 Kommentare
Lübbe | Originaltitel: The Shepherd | Reihe: Shepherd Thriller (Band 1)
398 Seiten | Taschenbuch | 10,99€

Klappentext
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.


Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich normalerweise keine Krimis oder Thriller lese. Durch meine Ausbildung zur Buchhändlerin bin ich nun quasi ins kalte Wasser geworfen worden und soll Kunden in der Krimi-Abteilung beraten, obwohl ich keine Ahnung davon habe.
Deshalb versuche ich nun, mich ein wenig mit diesem Genre anzufreunden. Ein erster Schritt ist mit Ich bin die Nacht getan.

Alles, was er gewusst zu haben glaubte, schien plötzlich unwahr zu sein,
und alles, was er als solide und greifbar betrachtet hatte,
erwies sich als flüchtige Illusion.
                                               - Seite 367

Handlung & Umsetzung
In diesem Buch sind mehrere Handlungsstänge miteinander verwoben. Zu Beginn lernt man Francis Ackerman den Serienkiller kennen und später den anderen Protagonisten Marcus. Die beiden scheinen erst überhaupt keine Verbindung miteinander zu haben. Der eine mordet wahllos Menschen, der andere sucht Zuflucht vor seiner Vergangenheit in einem geerbten Farmhaus.
Erst nach und nach wird das Netz, das die einzelnen Charaktere miteinander verbindet, sichtbar. Das macht die Handlung spannend von Anfang bis Ende. Ebenso die immer wiederkehrenden Wendungen, die unerwarteter nicht sein könnten. Man wird als Leser ständig auf falsche Fährten geführt und überrascht.

Charaktere
Die Charaktere wirkten auf mich nicht immer ganz schlüssig. Francis Ackerman ist wohl die Person, die man noch am ehesten kennen lernt. Das interessante an ihm ist, dass man ihn als Leser mag. Er ist einem fast schon sympathisch, obwohl er ein brutaler, grausamer Mörder ist.
Marcus hingegen wirkt wie der typische Held eines Actionfilms. Ein Mann, mit einer Vergangenheit, die ihn selbst sehr belastet, der das Mädchen rettet und "coole" Sprüche drauf hat. Ich fand ihn dadurch eher uninteressant

Schreibstil & Gestaltung
Äußerlich ist das Buch unglaublich gut gestaltet. Mir gefällt das an sich schlichte Cover, das dennoch Blicke auf sich zieht. Der Buchschnitt ist natürlich ein Blickfang für sich selbst.
Der Schreibstil ist dagegen nicht ganz so umwerfend wie die Gestaltung des Buches. Er wirkt hin und wieder etwas unausgereift. Viele Geschehnisse werden salopp beschrieben und die Dialoge sind etwas gestellt.



Ich bin die Nacht hat mir als Einstieg in das Krimi-/Thriller-Genre gut gefallen, sogar besser als gedacht. Das Buch ist von Anfang an spannend, hat mich ab der ersten Seite mitgerissen und der Serienkiller war mir recht schnell sympathisch. Der ungewöhnliche Schreibstil konnte den spannenden Aspekt der überraschenden Wendungen nicht mindern und so konnte mich der Thriller sehr überzeugen.



Ebenfalls Teil der Reihe:
1. Ich bin die Nacht
2. Ich bin die Angst
3. Ich bin der Schmerz


Vorheriges Buch: Endlose Nacht
Nächstes Buch: Wir waren hier

Wie läuft das mit dem Bücherbloggen?

Quelle: pixabay

Hallöchen ihr Lieben,
Beiträge dieser Art gibt es ja immer wieder, und ich glaube mich daran zu erinnern, selbst schon einmal etwas zu diesem Thema geschrieben haben. Durch den Blog Lesestunden wurde das Thema "Buchbloggen" wieder ein wenig aufgerollt, und weil ich bei Nicole ebenfalls einen Beitrag dazu entdeckt habe, hab ich mich entschlossen, euch einmal ein bisschen mein Leben als Bloggerin näher zu bringen.
Ich lasse euch also mal hinter die Kulissen blicken und beantworte dazu ein paar Fragen von Tobi.


Wie entscheidest du, ob du über ein Buch bloggst oder nicht?
Für mich gibt es da eigentlich nicht viel zu entscheiden. Wenn ich ein neues Buch bekomme (egal, ob gekauft, geschenkt oder zugeschickt), poste ich auf Instagram ein Bild davon oder erwähne es in meinem Neuzugänge-Post am Ende des Monats.
Und sobald ich es gelesen habe, schreibe ich darüber, berichte ich darüber, rezensiere es. So wie es sich für einen Buchblog gehört. Seit dem Start meiner Bloggerkarriere (Anfang März 2015) habe ich, glaube ich, nur ein gelesenes Buch, Menschen lesen von Joe Navarro, nicht rezensiert. Aus dem einfachen Grund, dass es sich um eine Art Sachbuch handelt und ich noch keine gute Möglichkeit gefunden habe, mein Rezensionslayout diesem Genre anzupassen. Ich werde euch aber definitiv noch von dem Buch berichten ;)
Ich schreibe also über jedes gelesene Buch. Wieso sollte ich auch nicht? Immerhin habe ich den Buchblog gegründet, um genau das zu tun. Um über Bücher zu schreiben, meine Eindrücke mit anderen zu teilen, gute Bücher zu empfehlen oder vor schlechten Büchern zu "warnen".


Wie entscheidend ist für dich die Aktualität eines Buches? Schreibst du lieber über aktuelle Bücher oder ist der Erscheinungszeitpunkt egal?
Ich schreibe über Bücher, die ich gelesen habe. Und ich lese Bücher, auf die ich gerade Lust habe. Aktualität ist mir da eigentlich nicht so wichtig. Natürlich ist es gerade in Hinsicht darauf, wer deine Rezensionen liest, besser, wenn man über aktuelle Bücher schreibt. Aber ich habe noch sehr viele ungelesene Bücher im Regal, die einfach nicht mehr wirklich aktuell sind, aber dennoch gelesen werden wollen. Und die ich auch lesen will.
Es ist mir also nicht so wichtig, dass ich nur noch über aktuelle Bücher schreiben werde. Ich werde auch ältere lesen. Denn nur, weil sie nicht mehr aktuell sind, heißt es ja nicht, dass es unter den etwas älteren Büchern nicht auch wahre Schätze gibt.


Woher nimmst du deine Inspiration für neue Beiträge?
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal von meiner Umgebung, von Menschen, mit denen ich zu tun habe, von Instagram oder Printerest. Aber meistens tatsächlich von anderen Buchblogs.
Ich finde, dass wir Blogger voneinander unheimlich viel lernen können. So habe ich zum Beispiel bei Nelly gesehen, wie viel besser ein paar schöne Bilder einen Blog-Beitrag machen. Jetzt gebe ich mir dabei selbst viel mehr mühe und es macht mir tatsächlich noch mehr Spaß zu bloggen, wenn das ganze von hübschen Bildchen begleitet wird.


Was willst du mit deinem Blog erreichen?
Das ist eine etwas schwierigere Frage, wie ich finde. Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, hatte ich kein bestimmtes Ziel vor Augen. Ich wollte es einfach mal probieren, habe es als kleinen Zwischenstopp auf dem Weg zum Youtube-Star gesehen.
Spaß beiseite! Ich habe einfach nur nach einer Möglichkeit gesucht, mich mit anderen Leseverrückten austauschen zu können. Natürlich habe ich dabei von einer breiten Leserschaft geträumt, aber eher so wie man von einem Traumprinzen und einem Märchenschloss träumt. Dass ich jetzt schon knapp 90 Follower habe, die sich für mich, meine gelesenen Bücher und meinen Blog interessieren, ist für mich nach wie vor ein Wunder. Ich habe also schon mehr erreicht, als ich es mir in meinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können.
Was möchte ich jetzt also noch mit meinem Blog erreichen? Ich würde gerne noch ein bisschen wachsen, noch mehr interessante Menschen kennen lernen, die das Lesen so sehr lieben wie ich. Ich würde das Lesen und das Schreiben gerne besser unter einen Hut bekommen, andere mit meinem anderen großen Traum anstecken.
Ich würde gerne mehr mit anderen Bloggern zusammenarbeiten, vielleicht sogar mit Verlagen. Ich glaube, dass mir und meinem Blog noch eine Menge Wege offen stehen und ich möchte sie einfach alle erkunden.


Wie viel Zeit nimmst du dir für das Verfassen eines neuen Beitrags?
Das ist ganz unterschiedlich, aber allgemein betrachtet definitiv mehr als früher. Wie ich oben schon erwähnt habe, versuche ich, meine Beiträge mit schönen Bildern aufzupeppen und das nimmt natürlich schon etwas Zeit in Anspruch. Wenn ich ehrlich bin, ist es da manchmal auch so, dass ich keine Lust auf diesen ganzen Aufwand habe. Vor allem, wenn ich den ganzen Tag gearbeitet habe, was immer noch ein wenig ungewohnt für mich ist.
Aber ich werde anschließend immer mit ansehnlichen Beiträgen und netten Kommentaren belohnt, was die ganze Arbeit wieder wettmacht. Um aber auf die Frage zurückzukommen: Wie gesagt, es ist unterschiedlich. Für die Neuzugänge brauche ich wegen der Bilder natürlich etwas länger, am meisten Zeit nimmt der Monatsrückblick in Anspruch und die Leselisten-Beiträge gehen wohl am schnellsten.
Wenn man mal ein grobes "Gerüst" für bestimmte Arten von Beiträgen geschaffen hat, geht es eigentlich ziemlich schnell, weil man dann nur den Text und die Bilder austauschen muss. Die Formatierungen sind getan. Bei komplett eigenständigen Beiträgen (wie diesem hier) oder neuen Rubriken (wie diese Woche eine kommt - hoffentlich) dauert es schon ein wenig länger, bis alles eingestellt ist und man auch mit dem Aufbau zufrieden ist.


Wie oft erscheint in deinem Blog ein Beitrag?
(Bloggst du regelmäßig und hast feste Tage bzw. Abstände in denen Beiträge erscheinen?)
Auch das ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie motiviert ich sonntags bin. Denn Sonntag ist mein Vorbereitungstag, weil ich unter der Woche wegen der Arbeit kaum zum Bloggen komme. Das Problem dabei ist, dass ich Ende der Woche einfach oft so platt bin, dass ich am liebsten gar nichts machen, sondern nur im Bett liegen und vor mich hinvegetieren würde. Dass ich für diesen Beitrag so motiviert bin ist schon wirklich ... erstaunlich.
In der Regel kann man aber sagen, dass in der Woche 2-3 Beiträge online gehen. Zum einen Montags eine Rezension (wenn ich in der Woche zuvor ein Buch beenden konnte), Freitags ein Leselisten-Update (das hängt ebenfalls davon ab, wie viel ich lese) und hin und wieder ein Beitrag, der ein bisschen aus der Reihe tanzt, wie dieser hier, ein "Aus meinem Leben"-Beitrag, Monatsrückblick oder ein Tag.



Hast du einen festen Tag, an dem du Blogbeiträge schreibst und dich um deinen Blog kümmerst?
Wie schon erwähnt, ist eigentlich Sonntag mein Vorbereitungstag, aber ich halte mich in letzter Zeit leider nicht so wirklich dran. Deshalb war es auch ein klein wenig "ruhiger" hier. Ich möchte da aber unbedingt wieder eine gewisse Disziplin einführen, denn es gibt mal wieder ein bisschen was zu erledigen.


Hast du mehrere Beiträge fertig verfasst als Entwurf, oder veröffentlichst du jeden Beitrag sofort?
Fertig verfasst habe ich, glaub ich, keinen ... schaut mal eben nach. Oh doch, ich habe zwei Beiträge als Entwurf gespeichert, weil ich mir nach wie vor nicht sicher bin, ob ich sie veröffentlichen soll oder nicht.
Abgesehen davon habe ich ein paar Beiträge stichpunktartig skizziert und warte quasi nur noch auf die Muse, die mich dazu bringt, sie zu schreiben und zu veröffentlichen.


Hast du Hilfsmittel, wie einen Planer, eine App oder irgendein Gadget?
Ja, habe ich. Ich habe zu Weihnachten einen kikki.k Kalender bekommen, bei dem vorgefertigte Monatsübersichten dabei waren. Die nehme ich nur für meinen Blog, damit ich einfach nur die Beiträge im Überblick sehen kann. Finde ich unglaublich hilfreich, um mal einen ungeplant aufgetauchten Beitrag irgendwo reinzuschieben.
Und um die Blogbeiträge dann mit meinem "realen Leben" zu kombinieren, habe ich einen Kalender von Groh, den ich euch sowieso irgendwann mal vorstellen will.


Schreibst du deine Beiträge direkt in Blogger, oder zuerst auf Papier oder in anderer Software?
Ich wollte mir mal angewöhnen, zumindest meine Rezensionen in Word zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass sie dadurch sprachlich etwas hochwertiger sind - woran auch immer das liegen mag. Aber irgendwie schreibe ich dann doch immer alles direkt in Blogger.


Schreibt du die Beiträge auf einmal, oder in mehreren Schritten?
Also eigentlich versuche ich schon, einen Beitrag in einem Rutsch fertig zu kriegen. Dann habe ich nämlich meine Ruhe und kann mich anderen Erledigungen widmen. Manchmal geht es aber eben nicht. Vor allem bei aufwändigeren Beiträgen oder bei sowas wie dem Ein Tag in Bildern-Beitrag, den ich über den Tag verteilt geschrieben habe.


Hast du schon einmal einen Beitrag komplett verworfen, weil du mit der Qualität nicht zufrieden warst?
Verworfen nicht direkt, aber einer der nichtveröffentlichten Entwürfe sollte Buchempfehlungen als Rezensionsersatz enthalten. Leider war ich mit dem Layout des Beitrags überhaupt nicht zufrieden und habe ihn deshalb erst einmal auf Eis gelegt. Er wird aber definitiv noch kommen ... irgendwann.


Wo schreibst du deine Beiträge? Gibt es ein Bild von deinem „Blogarbeitsplatz“?
Eigentlich immer am Schreibtisch. Zumindest versuche ich immer wieder, mir das anzugewöhnen, weil ich einen festen Arbeitsplatz wichtig finde. Bei so genialem Wetter wie heute (Sonntag. Oh ja, ich halte mich ausnahmsweise - für diesen einen Beitrag - an meinen Vorbereitungstag) mache ich das aber auch ganz gern mal draußen.


Bloggst du alleine oder mit anderen zusammen?
Ich habe mir schon oft gedacht, dass ein Blogpartner echt toll wäre. Vorallem, weil es dann nicht so schlimm ist, wenn man mal keine Zeit zum Bloggen hat. Außerdem finde ich, dass man sich oft gegenseitig mit Ideen ergänzen kann.
Andererseits finde ich es toll, dass ich hinter diesem Blog stehe. Jeder weiß, dass dieser Blog Kate gehört und dass ich Kate bin. Die Last dieser Verantwortung gefällt mir nämlich auch und es ist ein schönes Gefühl, dass ich all das, was ich bisher mit meinem Blog erreicht habe, allein geschafft hab.


Besprichst du auch Rezensionsexemplare und wie gehst du damit um?
Ja, tue ich. Und ich finde es schade, dass es zu diesem Thema immer wieder Diskussionen gibt. Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich schon einmal Rezensionsexemplare angefragt habe, welche zugeschickt bekommen habe und sie auch rezensiert habe. Meine Rezensionen dazu vertreten trotzdem noch meine ehrliche Meinung.
Ich habe Rezensionsexemplare auch schon mal schlecht bewertet. Und natürlich hat man dabei schon ein bisschen ein komisches Gefühl - mir geht es zumindest so. Ich weiß, dass ich dieses Buch bekommen habe, um eine Rezension zu schreiben. Deswegen finde ich es dann immer etwas beklemmend, wenn die Rezension schlecht ausfällt, aber ich möchte ja auch nicht lügen und meinen Lesern weniger gute Bücher andrehen, nur weil es mir unangenehm vor demjenigen ist, der mir das Exemplar zugeschickt hat. Da muss man eben einfach stark sein und ehrlich bleiben.
Ich lese insgesamt betrachtet aber eher weniger Rezensionsexemplare. Ich habe einfach selbst noch genügend ungelesene Bücher zuhause liegen und mag den Druck nicht so gerne, der mit Rezensionsexemplaren einhergeht. Denn wenn man eines zugeschickt bekommt, soll/muss man auch zeitnah eine Rezension dazu schreiben.
Durch die Arbeit erhalte ich jetzt des öfteren Leseexemplare, aber da ist der Druck nicht ganz so hoch, weil keiner einen Nachweis möchte, ob ich die Bücher gelesen habe. Trotzdem möchte ich natürlich nicht, dass sie bei mir im Regal versauern.
Also ja, ich lese mir zugeschickte Exemplare, ich nehme hin und wieder auch Anfragen dazu an und rezensiere die Bücher dann. Aber für die Rezension ist da für mich kein Unterschied, ob ich mir das Buch gekauft habe oder nicht.


Wie wichtig sind für dich Social Media Kanäle und wie viel Zeit und Aufwand verbringst du, sie zu pflegen?
Meiner Meinung nach sind Social Media Kanäle unglaublich wichtig! Sie sind einfach ein gutes Instrument, um neue Beiträge zu bewerben und seine Reichweite zu erhöhen.
Ich hab's nur einfach nicht drauf.
Ich vergesse oft, meine Beiträge zu verlinken, Bilder zu machen, oder gemachte Bilder zu posten. Ich weiß nicht, was die Leute ineressiert, was sie auf den Social Media Seiten gerne lesen, was sie mit einem Like versehen. Ich verstehe das einfach nicht. Für mich ist das eine Wissenschaft, bei der ich in der Schule vollkommen versagt hätte.
Aber ich arbeite daran. Ich erstelle mir extra Pläne, in denen ich vermerke, was ich wo posten will. Ich will die Kunst des Social Media und des Marketings erlernen. Ich will mich darin verbessern, meine Reichweite erhöhen.
Und um das gleich ein wenig in Angriff zu nehmen, verlinke ich euch hier noch einmal meine wichtigsten drei Profile.


Wie viel Zeit investierst du in technische Anpassungen und Pflege deines Blogs?
Das ist mal so, mal so. Es gibt Phasen, in denen ich den ganzen Tag nichts anderes tue, als meinen Blog ein bisschen umzubauen, hier und da kleine Veränderungen anzupassen oder einfach nur einen neuen Header zu gestalten.
Aber ich habe auch genau gegenteilige Phasen, in denen ich überhaupt nichts in diese Richtung machen will, alles vor mich hinschiebe und nur als Lesezeichen im Ordner "Blog umgestalten" speichere.


Machst du auch einmal eine längere Pause vom Bloggen?
Ich glaube, die Bezeichnung "längere Pause" ist so eine Sache. Denn was ist länger?
Ich habe mir noch nie eine offizielle Auszeit vom Bloggen genommen. Natürlich gibt es Phasen, in denen man mal weniger bloggt oder zwei/drei Wochen gar nicht. So war es bei mir letztes Jahr zum Beispiel in der Prüfungszeit. In der habe ich angekündigt, dass es etwas weniger wird, ist es dann aber gar nicht so sehr geworden (das Bloggen bietet sich einfach zu gut zum Prokrastinieren an).
Ich hatte bisher aber noch keine Auszeit von mehreren Monaten und das möchte ich auch gar nicht. Ich hoffe auch, dass das nie vorkommen wird.



Ich hoffe, ihr fandet diesen kleinen Einblick in mein Bloggerleben interessant :) Ich danke Tobi für diesen tollen Beitrag, und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Beiträge dazu in den Kommentaren verlinken würdet!

Leseliste Mai 2016 | Fortschritt #2

20. Mai 2016 | | 2 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben,

mir ist soeben aufgefallen, wie dunkel meine gewählten Bücher eigentlich sind. Sagt das etwas darüber aus, wie der Mai für mich werden sollte? Hoffentlich nicht :D


Leseliste für den Mai

1)  Ich bin die Nacht - Ethan Cross2) Dunkelherz - Sarah Nisse
3) Pharos - Laura Labas | 4) Jamil - Farina de Waard

Stellt euch hier bitte das Intro von 20th Century Fox vor, denn genau so fühle ich mich gerade. Ich habe das erste Buch meiner Leseliste geschafft! Woop woop! Hat ja auch nur 2/3 des Monats gedauert. Aber dafür war Ich bin die Nacht auch wirklich toll! Hier und da gab es ein bisschen was am Schreibstil und den Charakteren auszusetzen, aber im Großen und Ganzen war das Buch unglaublich spannend und hat mir gefallen, obwohl es nicht mein Genre war und der für mich wichtigste Bestandteil eines Buches (die Lovestory) eigentlich nicht vorkam. Die Rezension dazu gibt es am Montag! :)



Zusätzlich gelesen.

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Rezension | Endlose Nacht von Kresley Cole

16. Mai 2016 | | Kommentieren
LYX | Originaltitel: Sweet Ruin | Reihe: Immortals After Dark (Band 14)
576 Seiten | Taschenbuch | 9,99€

Klappentext
Josephine war schon immer eine Außenseiterin, doch sie hat geschworen, ihren kleinen Bruder mit dem Leben zu beschützen. Als dieser entführt wird, bricht Jos Welt zusammen: Ihre Wut verwandelt sich in etwas Dunkleres, Abgründiges. Als der Assassine Rune ihren Weg kreuzt, ist sie von dem charismatischen Bogenschützen fasziniert. Aber sie ist ein Hindernis, um seinen Auftrag – die Eliminierung der ältesten Walküre – erfolgreich ausführen zu können. Schnell geraten beide in einen Kampf zwischen absoluter Treue und ungezähmter Lust …



Ich bin riesiger Kresley Cole-Fan, wie ihr bereits wisst. Und gerade ihre Reihe über die Mythenweltbewohner fesseln mich jedes Mal wieder, weshalb ich nach jedem gelesenen Buch sehnsüchtig auf eine Fortsetzung warte.
So war es auch diesmal wieder und ich will gar nicht leugnen, dass ich hohe Erwartungen hatte.

Handlung & Umsetzung
Die Bücher dieser Reihe ähneln sich sehr. Es geht jedes Mal um einen Mythenwelt-Mann und eine Mythenwelt-Frau, die zueinander finden, dabei aber so einige Steine in den Weg gelegt bekommen. Während die ersten Bände noch relativ unabhängig voneinander wirkten (bis auf die Tatsache, dass einige Charaktere in späteren Bänden wieder auftauchten), zeichnet sich jetzt immer mehr ein Gesamtbild der Reihe heraus.
Denn die Akzession, ein wichtiges, magisches Ereignis steht bevor und in jedem Band der Reihe bereiten sich die unterschiedlichen Mythenweltbewohner darauf vor. Nix, die Hellseherin, wirkt jedes Mal verrückter und immer mehr Verbündete, die man schon kennt, schließen sich zusammen.
Dadurch dass Josephine, die weibliche Protagonistin, selbst völlig unvorbereitet in die Mythenwelt geschmissen wird, werden viele Dinge ausführlich erklärt, die Fans der Reihe bereits wissen. Das war für mich als Leser etwas ermüdend. Andererseits ist es für Neueinsteiger dadurch sehr leicht, sich einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse, Wesen und Regeln der Mythenwelt zu verschaffen.
Auch diesmal hat Cole es wieder geschafft, etwas neues, aufregendes einzubauen. So hat sie nun die Morior eingeführt. Die Morior sind eine Allianz starker Krieger, die ersten und/oder ältesten Mitgleider unterschiedlicher Arten haben sich zusammengeschlossen.
Ein wirklich spannendes Konzept, dass auf Fortsetzungen innerhalb der Morior hoffen lässt. Vielleicht bei dem Werwolf, der mehr Wolf als Mensch ist, oder bei dem Dämon, der sich nach dem Tod seines Bruders in ein Monster verwandeln wird, um über sein Reich zu herrschen.

Charaktere
Wieder einmal sind die Hauptpersonen dieses Buches sehr gut getroffen. Sie wirken stimmig, real und man mag sie vom ersten Augenblick an. Cole wagt sich auch immer weiter mit den Männern und Frauen vor. Während die männlichen Charaktere früher einfach nur groß und stark und die weiblichen einfach nur klein und zierlich waren, wirken sie mittlerweile etwas gewagter und verruchter mit ihren Tattoos und Piercings.

Schreibstil & Gestaltung
Wie immer ist Coles Schreibstil supereinfach zu lesen und wirklich angenehm. Hat man ein Buch von ihr einmal in der Hand kann man es kaum noch weglegen.
Diesmal ist mir aufgefallen, wie viele direkte Gedanken in dem Buch beschrieben sind. Ich persönlich mag das ja nicht so, aber es war noch so im Rahmen, dass es mich beim Lesen nicht gestört hat.



Mit Endlose Nacht konnte mich Kresley Cole definitiv wieder fesseln, auch wenn das Buch nicht ganz an einige Vorgänger heranreicht. Die sexuelle Spannung wirkte etwas gezwungen in die Länge gezogen und einige Gespräche sind für Leser, die die Vorgänger schon gelesen haben und sich deshalb etwas in der Mythenwelt auskennen, langweilig, aber trotzdem hat das Buch viel Unterhaltungswert.




Weitere Bücher der Autorin

Dunkles SchicksalPoison Princess


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