Rezension | Ich knall euch ab! von Morton Rhue

31. Oktober 2016 | | Kommentieren
Ravensburger | Originaltitel: Give a Boy a Gun
Taschenbuch | 159 Seiten | 6,99€ | Ein Muss!

Inhalt
Gary und Brendan sind Außenseiter und werden von den "Stars" der Schule gedemütigt und terrorisiert. Die Lehrer schauen weg. Allmählich reift in den Köpfen der beiden der Plan, es ihren Mitschülern und Lehrern - nach dem Vorbild der Amokläufer von Littleton - heimzuzahlen. Am Tag des Abschlussballs präparieren sie die Ausgänge der Turnhalle mit Bomben und stürmen das Fest.


Ich wusste anfangs nicht, was mich bei diesem Buch erwarten würde. Der Titel ist ja doch eher reißerisch und lässt deshalb womöglich auf etwas ganz anderes vermuten, als es ist. Nämlich auf ein Buch, dass sich das Thema "Amoklauf" zunutze machen möchte. So ist es aber ganz und gar nicht, denn Morton Rhue möchte über die Thematik aufklären, seine Leser darauf hinweisen.

Handlung & Umsetzung
Das Jugendbuch spielt nach dem geschehenen Amoklauf, sodass die Tat an sich im Nachhinein von unterschiedlichen Seiten beleuchtet wird. So lernt man die Mitwirkenden kennen und wird bruchstückhaft an das Geschehene herangeführt.
Dabei geht es die meiste Zeit um die Entwicklungen in der Highschool Jahre vor dem einen verhängnisvollen Abend. Dieser nimmt nur einen kleinen Teil des Buches ein.

Charaktere
Am interessantesten im ganzen Buch sind wohl die unterschiedlichen Charaktere. Da gibt es zum einen die Sportler und Beliebten der Schule, die nicht verstehen können, wieso jemand einen Amoklauf planen sollte, deren Leben in der Schule gut läuft und die nichts schlimmes daran sehen, ihre Mitschüler zu hänseln.
Aber es gibt auch die, die selbst nicht so weit oben in der Rangordnung einer Highschool stehen und die Gefühle und Empfindungen der Amokläufer nachvollziehen können.
Gerade diese vielfältigen Meinungen sind unglaublich interessant.

Schreibstil & Gestaltung
Das besondere an diesem Buch ist, dass die Geschichte in Interviews erzählt wird. Durch die Interviews der beteiligten Lehrer und Schüler erfährt man, wie es in der Highschool Jahre vor dem Amoklauf war und auch während dem Amoklauf.
Unterbrochen wird das ganze hin und wieder von Chatverläufen, Emails oder Teilen der Abschiedsbriefe der beiden Amokläufer.
Das macht das ganze noch spannender und realer.



Ich knall euch ab! ist ein tolles Buch darüber, was Unterdrückung und Mobbing mit einem Menschen anstellen kann. Es zeigt, dass es hoffnungslosen Menschen alle Skrupel und Zurückhaltung nehmen kann. Meiner Meinung nach kann man von diesem Roman eine Menge lernen und fürs wahre Leben herausziehen.





Vorheriges Buch: Ausgerechnet den?
Nächstes Buch: Ein wenig Glück

Sonntagsgeplauder #05 | Horror Nights, altes Handy, Bullet Journal


Hallöchen ihr Lieben,
heute kommt das Sonntagsgeplauder etwas später als sonst. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das, aber die letzten Tage war einfach wahnsinnig viel los, weshalb ich kaum zum Bloggen gekommen bin.


H o r r o r  N i g h t s

Wie letztes Mal versprochen gibt es einen kurzen Bericht über die Horror Nights im Europa Park. Da war ich ja letztes Wochenende und es war der absolute Wahnsinn! Schon beim Reinkommen wurde man von Zombies umzingelt, verfolgt, regelrecht gejagt.
Für schwache Gemüter ist diese Veranstaltung definitiv nichts. Denn die Zombies sind ja nicht die einzige Attraktion. Es gibt auch einen Horror Clown a lá Joker, ein paar verunstaltete Kettensägenträger (die einen natürlich ebenfalls jagen!) und viele Gruselhäuser, die es auch eindeutig in sich haben.
Horror-Fans kann ich dieses Erlebnis wirklich nur empfehlen, weil es wahnsinnig gut gemacht ist! Der einzige Nachteil: Man muss bei den Gruselhäusern teilweise so lange anstehen, dass man gar nicht alle schaffen kann.
Die Eis-Show kann man sich dafür komplett sparen, denn Horror on Ice ist für mich etwas vollkommen anderes. Es war leider eher eine Stripshow und wir waren uns alle einig, dass wir im Gegensatz dazu lieber ein weiteres Horrorhaus besichtigt hätten.


L e s e l i s t e

Mit der Leseliste hapert es gerade ein wenig. Eine kleine Leseunlust hat mich befallen. Ich möchte zwar gerne lesen, kann mich aber für kein Buch so richtig entscheiden. Das macht es ein bisschen schwierig.


N e u z u g ä n g e

Es gibt diese Woche einen Neuzugang zu verzeichnen. Und zwar Still - Chronik eines Mörders. Das Buch wird sehr oft von meinen Kollegen empfohlen und gefühlt alle schwärmen davon. Deshalb hab ich es mir jetzt auch geholt, um dann hoffentlich mitschwärmen zu können. Reingelesen habe ich die Woche schon mal, aber weit bin ich noch nicht gekommen.



U n d  s o n s t  s o ?

Und auch sonst war die Woche relativ ereignislos. Und das obwohl ich zu fast nichts gekommen bin, weil ich so viel unterwegs war. Einen Großteil meiner Zeit hat das Hochzeitsvideo meiner Cousine eingenommen, dass ich für sie geschnitten habe. Es war unglaublich viel Arbeit, hat aber auch Spaß gemacht.

Ein weiterer Zeitfresser war mein Handywechsel. Und es wird leider nicht der letzte gewesen sein. Ich bin nämlich vorübergehend zu meinem alten Handy gewechselt, bis das aktuelle verkauft wurde und ich mir das neue holen kann. Ich freue mich schon riesig darauf und werde euch bestimmt davon berichten. (Das ist auch der Grund, weshalb die Bilder demnächst vielleicht nicht die besten sein werden. Sorry dafür!)

Und zu guter Letzt habe ich mal wieder ein neues "Hobby" begonnen. Obwohl ich mich dagegen gesträubt habe und es eher sinnlos fand, habe ich ein Bullet Journal begonnen. Und es macht wahnsinnig viel Spaß! Darauf gekommen bin ich eigentlich durch Brösels Beitrag zu dem Thema.
Falls ihr dazu genaueres erfahren wollte, im speziellen jetzt zu meinem Bullet Journal, dann lasst es mich gerne wissen :)





G e s c h a u t

Letzte Woche war endlich der Start-Termin für die 7. Staffel von The Walking Dead. Wer die vorherige Staffel gesehen hat, weiß, mit welch extremen Cliffhanger sie geendet hat. Umso mehr hab ich mich auf die neue Folge gefreut.
Aber sie war heftig! Walking Dead war ja schon immer extrem und gewalttätig. In diesem Genre mit dieser Thematik ist das einfach nötig. Aber diese Folge war wirklich fies und brutal. Sie hängt mir immer noch hinterher.
Auf Twitter habe ich viele Tweets gesehen, die mit der Folge unzufrieden sind, weil sie zu brutal, zu horrormäßig und eklig fand. Ich persönlich mag das. Ich mag, wie sich die Serie immer weiter zuspitzt. Und hätte es nicht gerade einen meiner Lieblinge getroffen, fände ich die erste Folge der siebten Staffel einfach nur genial


Schreiblaunen #06

26. Oktober 2016 | | Kommentieren
Eine Aktion von Fieberherz
Hallöchen ihr Lieben,
ich glaube, so allmählich klappt das richtig gut mit der Regelmäßigkeit der Schreiblaunen-Beiträge. Ich hoffe, ihr habt auch nach wie vor Spaß daran, sie zu lesen. Ich selbst lese sie nämlich unheimlich gerne :)



 WORAN ICH GEARBEITET HABE...

Wie häufig habe ich jetzt schon das Projekt geändert? Wahrscheinlich tatsächlich so oft wie meine Unterwäsche. So war es auch diesen Monat wieder. Durch den Blogbuster Wettbewerb habe ich mich kurzzeitig dazu entschieden, ein altes Projekt wieder auszugraben und zu überarbeiten. Ich habe die letzten Wochen also damit verbracht, an Katzenauge zu arbeiten, habe die Pinterest-Wand gefüllt und und und ...

Bis eine Freundin meinte, dass sie es besser fände, wenn ich an Zombie weiterschreiben würde. Momentan bin ich im Zwiespalt, was ich tun soll. Ich fände es toll, Katzenauge zu überarbeiten und zu einem Ende zu bringen, wobei ich da noch den zweiten Band schreiben müsste. Andererseits ist Zombie gerade so etwas wie mein Herzensprojekt, weil ich die Charaktere so toll finde. Außerdem würde da bald mein Liebling auftauchen ♥
Ich bin also ziemlich ratlos. Gestaltwandler oder Zombies?


 WAS SICH ALS NÜTZLICH ERWIES...

Der Wettbewerb hat mich eigentlich ziemlich angespornt beim Überarbeiten. Ich hatte mal ein klares Ziel vor Augen. Aber nach den Anmerkungen meiner Betaleserin wäre das Überarbeiten letztendlich doch noch mehr Arbeit, weshalb sich das womöglich schon erledigt hat. Ich bezweifle, dass ich es bis zum Einsendeschluss schaffen würde.
Momentan suche ich nach einem anderen Antrieb, der ähnlich wirkt wie der Wettbewerb :)


 DAS STÖRT MICH NOCH...

Dieser Zwiespalt, an welchem Projekt ich jetzt arbeiten soll. Und die Tatsache, dass ich momentan kein richtiges Ziel vor Augen habe. Natürlich ist das Ziel immer, den Roman fertigzustellen, aber das reicht manchmal leider nicht. Hätte ich eine feste Deadline (nicht von mir gesetzt) wäre es so viel einfacher, mich täglich zum Schreiben aufzuraffen.

So leide ich leider häufig an der Krankheit Aufschieberitis. Und bisher konnte ich kein effektives, langanhaltendes Heilmittel dagegen finden. Für Tipps bin ich da natürlich immer offen. Denn ich möchte unbedingt Projekte beenden und zwar gut beenden. So, dass sie was taugen und man sie andere lesen lassen kann.


SPANNENDE ARTIKEL

Bei Schreibwahnsinn gab es letzte Woche 15 Dinge, die man vor dem Schreiben wissen sollte. Da sind völlig selbstverständliche Dinge dabei, aber auch welche, bei denen ich schmunzeln musste, weil mir nicht bewusst war, wie sehr sie zutreffen.

Beim Schreibmeer sind ein paar Klischees über Schriftsteller aufgezählt worden. Und natürlich ist auch darauf eingegangen worden, wie sehr sie zutreffen oder nicht. Einfach unterhaltsam!

Und zum Schluss habe ich 7 Tipps zum Spannungsaufbau von epubli für euch. Ich plotte meistens vollkommen ohne solche Tipps, obwohl ich diese Methode vielleicht mal überdenken sollte :D


Rezension | Ausgerechnet den? von Susan Elizabeth Phillips

24. Oktober 2016 | | Kommentieren
blanvalet | Originaltitel: It had to be You | Reihe: Chicago Stars (Band 1)
Taschenbuch | 480 Seiten | 9,99€

Inhalt
Pheobe Somerville ist überhaupt nicht begeistert, das Footballteam zu erben. Ihr verstorbener Vater hat es ihr offiziell nämlich nur für ein Jahr vererbt, es sei denn ihr Team gewinnt die Saison - was unmöglich erscheint -, um sie dazu zu zwingen, einen geregelten Tagesablauf zu haben und richtig zu arbeiten.
Das kommt für die kunstliebende, freigeistige Pheobe aber so gar nicht infrage, weshalb sie sich strikt weigert, den Forderungen des Erbes nachzukommen.
Bis Dan auftaucht. Als Coach der Chicago Stars liegt ihm natürlich viel daran, dass die neue Chefin an ihrem Schreibtisch sitzt und erforderliche Dokumente unterschreibt, damit er vernünftig arbeiten kann. So geraten die beiden immer wieder aneinander. Sie können sich absolut nicht ausstehen, fühlen sich aber dennoch zueinander hingezogen.


Handlung & Umsetzung
Der Roman beginnt mitten in der Handlung ohne viel Vorspiel, sodass man direkt in die Geschichte gezogen wird. Die Handlung reißt einen mit, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.
Immer wieder gibt es Spannungsmomente, wie das Zusammentreffen von Pheobe und Dans Exfrau, oder Pheobes erste Tage im Footballreich, in dem sie sich so überhaupt nicht auskennt. Schmunzeln bis Lachen ist auf jeden Fall vorprogrammiert.
Erst gegen Ende gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ich als eher störend empfand. Denn dort warten die Schocknachrichten nur aufeinander und überschlagen sich beinahe, wodurch eine davon quasi in Vergessenheit gerät bzw. ihre Bedeutung für die Handlung geschmälert wird.
Besonders gut gefallen an diesem Roman hat mir, dass es - untypisch für Phillips - keine Nebenhandlung gibt. Es geht wirklich ausschließlich um Pheobe und Dan, und nicht noch zusätzlich um ihre Eltern, Freunde oder andere Verwandte. Allerdings hat die Geschichte dadurch auch ein klein wenig 0815-Charakter bekommen, da es ein Liebespaar gibt, das zueinanderfinden muss, eine Exfrau, eine andere potenzielle Liebhaberin und einen Antagonisten, der Pheobe dazu nutzen will, Dan zu schaden.

Charaktere
Bei Phillips geht es immer um Protagonistinnen, die anfangs sehr schwach sind und dann über sich hinaus wachsen. So ist es in Ausgerechnet den? ebenfalls, auch wenn Pheobe anfangs alles andere als schwach wirkt. Sie erscheint wie eine gestandene Frau, die die Welt kennt und die nichts unterzukriegen scheint.
Es dauert aber nicht lange, bis der mürrische Dan hinter ihre Fassade blicken kann. Dennoch haben die beiden ein Talent dafür, sich gegenseitig misszuverstehen. Erst recht spät merken sie, dass sie eigentlich genau das selbe wollen.
Ein wahrer Schatz ist auch Pheobes Halbschwester Molly, die ich schon aus einem anderen Buch der Autorin kenne. Hier ist sie aber erst süße 15 Jahre alt und deshalb macht es unglaublich viel Spaß, ihre Entwicklung zu beobachten.

Schreibstil & Gestaltung
Alle Susan Elizabeth Phillips-Romane bekommen gerade nach und nach ein neues Gewand. So bin ich auch auf Ausgerechnet den? Aufmerksam geworden. Mir gefällt das neue Cover an sich sehr gut, weil es so hell und freundlich wirkt. Leider passt die Frau darauf äußerlich überhaupt nicht zur weiblichen Protagonistin.
Der Schreibstil von Phillips ist wie immer toll, wenn auch anfangs etwas ungewöhnlich. Doch spätestens im zweiten Kapitel wird man mit dem bekannten Stil der Autorin belohnt.
Allerdings ist die Übersetzung etwas eigentümlich. Da das Buch im Deutschen zum ersten Mal 2002 erschienen ist, ist es wohl normal, dass die Sprache etwas veraltet wirkt, allerdings hätte man das mit dem Ändern des Covers anpassen können. Denn so Ausdrücke wie "Ronnies Spezi" oder der angesetzte Dialekt der gesamten Footbaalspieler fügen sich eindeutig nicht mehr in die heutige Zeit.




Die eigentümliche Übersetzung von Ausgerechnet den? macht es einem teilweise ein bisschen schwer, das Buch in vollen Zügen zu genießen und auch die geballten Schocknachrichten gegen Ende reizen das Lesergemüt sehr, dennoch macht das Buch sehr viel Spaß. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und man möchte die Lektüre kaum noch aus der Hand legen




Weitere Bücher der Autorin

Bleib nicht zum FrühstückCottage gesucht, Held gefunden



Vorheriges Buch: Tinderella
Nächstes Buch: Ich knall euch ab!

Sonntagsgeplauder #04 | Heimweh, Blogveränderungen, Gruseltober


Hallöchen ihr Lieben,
wenn ihr diesen Beitrag lest, sitze ich gerade entweder beim Frühstück oder befinde mich schon auf dem Heimweg. Da ich übers Wochenende nicht zuhause bin, habe ich das Sonntagsgeplauder diesmal schon vorher vorbereitet. Aber dazu später mehr.


G e l e s e n

Beendet | Ich knall euch ab!
Letzte Woche hab ich schon ein bisschen zu diesem Buch geschrieben, weshalb ich gar nicht mehr besonders viel dazu sagen kann. Außer, dass es mir sehr gut gefallen hat. Es war unglaublich spannend und ist gegen Ende noch sehr dramatisch geworden.
Es ist anders verlaufen, als ich dachte. Und gerade in psychologischer Sicht ist die Entwicklung des Buches sehr interessant mitzuverfolgen.







Beendet | Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin
In einem vergangenen Sonntagsgeplauder war dieses Buch bei den Neuzugängen dabei. Diese Woche habe ich begonnen, es zu lesen, und konnte es auch schon beenden.
Dieses Buch ist mal etwas anderes und vielleicht anfänglich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber die Moral hinter dem ganzen ist wirklich toll!
Es geht um einen Autor, dem Plagiat vorgeworfen wird und deshalb resigniert, und eine sprechende Katze, die ihm nicht nur über diesen Kummer, sondern auch vergangenen Kummer hinweghilft.




Weitergelesen | Pharos
Vor einer Weile hab ich schon mal angefangen, Pharos zu lesen, habe es dann aber für ein anderes Buch unterbrochen. Jetzt möchte ich es weiterlesen und ich bin schon sehr gespannt darauf.
Nicht nur, weil ich das Buch schon lange lesen wollte und im Schreibnacht-Chat davon geschwärmt wird, sondern auch, weil eine Wanderbuch-Aktion der Autorin damit läuft. Und sobald es bei mir ankommt, soll ich tolle Stellen markieren und kommentieren. Direkt im Buch!
Irgendwie finde ich das sehr aufregend und ich bin gespannt, wie das wird.





L e s e l i s t e

Wie ihr oben sehen könnt, ist die Leseliste jetzt weiter in Arbeit. Und auch mit den Hörbüchern soll es weitergehen. Ich habe die nächste Woche nämlich ein paar Bastelarbeiten vor und wenn sich das nicht zum Hörbuchhören eignet, was dann?


N e u e s  v o m  B l o g

Es gibt ein paar klitzekleine, große Neuigkeiten, was Kates Bücherregal betrifft. Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, vielleicht auch nicht. Gaaanz oben in der Menüleiste ist nämlich ein neues Bobbelchen hinzukommen. Ja richtig, Kates Bücherregal gibt es jetzt auch auf Facebook. Hier könnt ihr euch ein bisschen umsehen. Es ist noch nicht viel los auf der Seite, aber ab nächste Woche soll es so richtig losgehen.

Vergangene Woche habe ich entdeckt, dass ich auf der Seite des EdelElements Verlags zitiert wurde. Nämlich mit meiner Rezension zu Tausend Wellen fern. Ich hab mich unglaublich darüber gefreut! Mir ist klar, dass das nichts besonders Weltbewegendes ist. Aber für mich ist sowas irgendwie doch immer eine riesen Sache. Fühlt sich wie eine kleine Belohnung fürs rezensieren an. :)

Und dann habe ich gleich noch eine Verlinkung entdeckt. Auf dem Blog Lilienlicht bin ich nämlich bei den Lieblingsblogs aufgelistet. Noch so eine große Ehre und ich freue mich riesig darüber. Es ist toll zu hören, wenn ihr meinen Blog wirklich gerne lest. So gerne, dass er zu euren Lieblingsblogs gehört. Mehr wünscht man sich gar nicht ♥

Und dann noch eine etwas größere Neuerung. Ich habe nämlich mein Bewertungssystem verändert. Zum Anfang meiner Bloggerzeit habe ich in Sternen bewertet, wie es viele Blogger tun und wie es auf vielen Online-Plattformen der Fall ist. Da habe ich recht schnell gemerkt, dass ich mit diesem System nichts anfangen kann und habe zu Schulnoten gewechselt. Aber auch da ist mir seit Monaten aufgefallen, dass das System nicht zu mir passt. Dass die meisten Bücher Note 2 bekommen, es aber nichts über sie aussagt. Deshalb gibt es jetzt 5 grundlegende Bewertungskategorien:

  1. Highlight: Die Bücher, die mir herausragend gut gefallen haben.
  2. Ein Muss: Das sind Bücher, die mir gut gefallen haben und ich definitiv empfehlen kann.
  3. Ganz nett: In dieser Kategorie sind Bücher, die eine nette Geschichte haben, die mich aber nicht ganz umgehauen hat.
  4. Nicht mein Fall: Hier sind Bücher enthalten, die mir nicht gefallen haben und die ich deshalb auch nicht unbedingt empfehlen kann. (Mit der Bezeichnung bin ich noch nicht ganz zufrieden. Falls euch was besseres einfällt als "Nicht mein Fall", dann höre ich dankbar zu)
  5. Abgebrochen: Wie auch Highlight habe ich diese Kategorie beibehalten. Es geht um Bücher, die mich so wenig gepackt haben, dass ich sie abbrechen musste.
Ich hoffe, euch gefällt das neue System so. Ich hab die Rezensionen auf der Rezensions-Seite schon neu sortiert und bin sehr zufrieden mit den neuen Bewertungen. Es fühlt sich beinahe schon erleichternd an. Bei den Rezensionen stehen momentan noch Noten, aber auch das möchte ich nach und nach anpassen :)

Als nächstes möchte ich dann nur noch an den Rezensionen selbst arbeiten. Denn letztens habe ich eine der ersten Rezensionen auf diesem Blog durchgelesen und fand sie so viel besser als meine jetzigen Rezensionen. Ich bin mir nicht ganz sicher, woran es liegt, aber der erste Versuch ist, zum alten Schema (Handlung & Umsetzung, Charaktere, Schreibstil & Gestaltung) zurückzukehren. Falls das nichts bringt, werde ich mal weiterschauen.


U n d  s o n s t  s o ?

Wie in der Einleitung schon erwähnt, war ich dieses Wochenende nicht zuhause. Ich war gestern nämlich im Europapark. Jetzt fragt ihr euch sicher, wieso man bei solchem Wetter in einen Freizeitpark fährt. Aber die Horror Nights sind leider nur zu Halloween und deshalb mussten wir mit der herbstlichen Kälte leben. Ob es auszuhalten war und wie es denn überhaupt war, erfahrt ihr im nächsten Sonntagsgeplauder. Wenn ich mich nicht zu Tode gegruselt habe.

Und wenn wir schon beim Thema sind. Was meint ihr? Sollte man im Oktober Horrorromane lesen? Und wenn ja, welche? Ich habe den ganzen Monat überlegt und wollte eigentlich passend zu Halloween mal etwas gruseligeres lesen. Ich wusste nur leider nicht was. Habt ihr Tipps?

Eine neue Sucht hat mich ergriffen. Und zwar nicht die Seriensucht (die ist nach wie vor da), auch nicht die Buchsucht, sondern die Plants vs Zombies-Sucht. Das Spiel hab ich vor langem ständig gespielt, dann hat die Sucht nachgelassen und jetzt ist sie wieder da. Mal sehen, wie lange sie bleibt. Wahrscheinlich bis ich alle Level durchhab :D


E n t d e c k t

Bei Miss Cherry hab ich ein tolles Tutorial entdeckt, das für mich und meinen Blog zwar nicht infrage kommt, aber ja vielleicht für euch. Es geht darum, die Beiträge eines Labels wie eine Galerie aussehen. Früher wäre ich unglaublich dankbar für diesen Beitrag gewesen, aber mittlerweile passt es nicht mehr ganz zu mir und meinem Design.

Ich höre immer wieder, dass manche Menschen gerne mehr auf englisch lesen würden, sich manche Romane aber einfach nicht zutrauen. Bei Books, Histories and Secrets wurden ein paar englische Bücher für Einsteiger vorgestellt. Und da sind wirklich ein paar tolle Books dabei.

Achtung, Achtung, Harry Potter-Fans! Denn bei Mary gibt es demnächst eine Harry Potter-Themenwoche. Sie startet morgen und da ist bestimmt was für euch dabei. Schaut also unbedingt vorbei! :)

Und zu guter Letzt hat Denise eine Herbst-Bucketlist erstellt. Bei den meisten Punkten kann ich mich nur anschließen und vielleicht könnt ihr euch ja auch ein paar Vorhaben davon abschauen.

Ein Tag in Bildern #03 | 18.10.2016


Hallöchen ihr Lieben,
immer wieder nehme ich mir vor, einen Beitrag in dieser Rubrik zu posten. Und immer wieder vergesse ich, meine Tage in Bildern festzuhalten. Jetzt habe ich es aber endlich mal wieder geschafft und ich möchte euch an einem entspannten Urlaubstag teilhaben lassen :)


18. Oktober 2016

Mein Tag hat sehr entspannt angefangen. Ich hab mal richtig ausgeschlafen, was ich gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr getan habe, und danach ein bisschen auf Facebook herumgestöbert. Dabei bin ich auf den Blogbeitrag einer Autorin Aufmerksam geworden. Sie hat da über nichts besonderes berichtet, aber ich mag so kleine Alltagseinblicke und Rückmeldungen sehr gerne :)

Danach ging es dann direkt an den Schreibtisch, wo ich mich an eine liegengebliebene Aufgabe vom Vortag gemacht habe. Nämlich die Rezension zu Ausgerechnet den? schreiben (kommt am Montag online). Dafür hab ich wirklich lange gebraucht, weil ich mich viel zu leicht habe ablenken lassen. Ja, heute war wieder einer dieser Tage ...
Dazu gab es einen tollen Chai Latte Sweet India. Ich liebe ihn einfach! ♥

Da ich den Urlaub auch zum Lesen nutzen möchte, wird zwischendurch natürlich auch gelesen. Momentan lese ich meinen ersten Thommie Beyer. Meine Arbeitskollegin hat ihn mir empfohlen und ich bin sehr gespannt darauf. Die sprechende Katze finde ich schon mal ziemlich gut :D

Danach ging es dann erst mal zum Einkaufen, weil so gut wie nichts daheim war. Die Ausbeute ist zwar nicht besonders groß, aber sehr lecker. Ich mein, wer kann bei geschmolzenem Käse nein sagen?
Die Erdbeermilch durfte auch nicht fehlen, wenn sie schon mal nicht ausverkauft war.

Zum Essen gab es dann eine Folge Downton Abbey und ich sag's euch, die Serie macht mich fertig! Ich laufe nur noch mit geschwollenen Augen rum, weil ich täglich wegen der Serie weinen muss.
Auch diesmal blieben die Augen nicht trocken, weil man wieder (oh Wunder) jemand gestorben ist. Der Schinken-Käse-Toast war trotzdem sehr lecker.

Dann kam der Punkt, vor dem ich mich ein bisschen gedrückt habe :D Ich habe nämlich mein Halloween-MakeUp ausprobiert. Der erste Versuch ist etwas in die Hose gegangen, aber ich denke, dass ich das dann zu Halloween schon hinbekommen werde. Ein Bild vom Kostüm bekommt ihr dann nach der Party zu sehen :)

Passend zu Halloween und meiner Zombie-Liebe habe ich mir kleine Pausen mit dem Spiel Plants vs. Zombies gegönnt. Das hab ich wirklich schon lange nicht mehr gespielt, aber jetzt hat mich die Sucht wieder gepackt und das Spiel lässt mich kaum noch los.

Nachdem ich mir noch einmal eine kleine Stärkung gemacht habe, hab ich dieses Ding in meinem Bett gefunden. Da schleicht sich immer wieder auf mein Kissen. Weiß jemand, was es ist und was man damit macht?

Den restlichen Abend hab ich leider dann doch vergessen, Bilder zu machen. Aber so spannend war es ohnehin nicht mehr. Ich hoffe, der Beitrag hat euch wieder gefallen :)

Rezension | Tinderella von Rosy Edwards

17. Oktober 2016 | | 8 Kommentare
Taschenbuch | 416 Seiten | 9,99€

Klappentext
Nur ein Wisch und der richtige Mann ist da. So einfach soll das bei der Dating-App „Tinder“ angeblich gehen. Rosy findet, dass es einen Versuch wert ist. Was hat sie schon zu verlieren? Single ist sie ja schon. Die ungeschriebenen Regeln lernt sie dabei auf die harte Tour kennen: Typen, die sich mit nacktem Oberkörper auf ihren Profilbildern zeigen, sind meist Idioten. Ein Match verheißt noch lange keine große Liebesgeschichte. Und ein tolles Date hat manchmal keine Fortsetzung. Rosy tindert sich trotzdem wacker durchs Leben, verliebt sich in die Falschen, verkennt die Guten und wischt so lange weiter, bis eines Tages etwas ganz und gar Unerwartetes passiert ...


Tinder ist momentan ja ein ziemlich großes Thema, deswegen ist mir das Buch Tinderella auch sofort aufgefallen. Ich hab mir eine leichte, unterhaltende Lektüre erwartet, um Tränen zu lachen. Ganz so war sie allerdings nicht.

Interessante, aber durchaus bekannte Handlung
Es geht um die Geschichte einer Frau, die im Laufe der Handlung merkt, dass sie mit ihrem Leben und sich selbst nicht ganz zufrieden ist. Ihr wird klar, dass sie erst sich selbst finden muss, bevor sie einen Mann finden kann. Dabei gerät sie aber auf eine Menge Irrwege.
An sich finde ich diese Idee sehr nett, auch wenn sie einem sehr bekannt von diversen Liebesfilmen vorkommt.

Toller Schreibstil mit kleinen Macken
Schon zu Beginn ist mir aufgefallen, wie toll das Buch geschrieben ist. Es lässt sich leicht lesen und gerade durch den durchscheinenden Sarkasmus macht das Lesen Spaß. Trotzdem ist die Geschichte etwas langatmig. Die Spannung kam ein wenig zu kurz und das Geschehen konnte mich nicht so recht packen.
Auf den beißenden Humor, auf den ich so gehofft habe, habe ich lange gewartet. Gefunden habe ich ihn aber leider dennoch nicht. Und auch diese Mischung aus direkter und indirekter Rede entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack.

Moderne Idee
Bei dieser Thematik hätte ich wahrscheinlich damit rechnen müssen, dass das Buch ein wenig "hipster"-mäßig ist. Trotzdem hat mich der Begriff "die Beste" mit dem die Protagonistin ihre beste Freundin immer wieder beschreibt überrascht. Ganz mein Fall ist das ja nicht.

Überraschend schön
Während des Lesens hatte ich eine klare Linie im Kopf, wie die Handlung verlaufen wird. Alles erschien recht vorhersehbar und ich dachte, ich wüsste von Anfang an, mit welchem Mann die Hauptperson schließlich endet.
Deshalb hat mich das Ende dann doch etwas überrascht, weil es so unerwartet und schnell war. Im ersten Moment ein bisschen zu schnell, doch nach einer darübergeschlafenen Nacht finde ich, dass das Ende so sehr schön war.




Die Idee zu Tinderella finde ich sehr schön und vielversprechend. Dennoch entsprach das Buch nicht ganz meinen Erwartungen. Es konnte mich nicht wirklich fesseln und war etwas langatmig. Die Charaktere hatten zwar durchaus Potenzial und waren vielfältig, aber der erhoffte Humor hat mir gefehlt.






Rezensionen anderer Blogger


Vorheriges Buch: The Wicked + The Divine 2
Nächstes Buch: Ausgerechnet den?

Sonntagsgeplauder #04 | Klein aber fein

16. Oktober 2016 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,
diese Woche ist nicht ganz so viel passiert, aber trotzdem möchte ich nicht darauf verzichten, euch ein bisschen auf dem Laufenden zu halten :)
Ab heute hab ich aber Urlaub und ich möchte so einiges schaffen, von dem ich euch nächste Woche dann hoffentlich erzählen kann.


G e l e s e n

Beendet | Tinderella
Ich bin nun endlich mit Tinderella fertig und leider muss ich sagen, dass es mich auch gegen Ende nicht wirklich mitgerissen hat. Der Schreibstil hat mir nach wie vor gut gefallen, aber ich hatte es mir unterhaltender vorgestellt. Mit verrückten Charakteren, überspitztem Humor und tollen Wendungen.
Dem war leider gar nicht so und es war an manchen Stellen tatsächlich eine kleine Quälerei.
Das Ende war dafür sehr schön. Es kam etwas rasant, aber es war wirklich toll.
Die Rezension dazu gibt es morgen :)





Angefangen | Ich knall euch ab!
Vor kurzem hab ich hier noch von diesem Neuzugang erzählt und jetzt lese ich es schon (so soll das mit Neuzugängen jetzt immer laufen, aber naja ... :D). Ich bin bei ca. der Hälfte, weil das Buch ja auch nicht besonders dick ist, und bisher gefällt es mir sehr gut. Ich mag es, dass die Geschichte in Interviews der Beteiligten, Emails und Auszügen der Abschiedsbriefe geschildert wird. So sieht man alles aus unterschiedlichen Perspektiven und wird nach und nach an die Veränderungen der beiden Attentäter herangeführt.
Es ist wirklich sehr spannend bisher!



L e s e l i s t e

Tadaaa, zwei von fünf Titeln bereits beendet. Bisher ein ganz guter Schnitt, wie ich finde. Ich kann jetzt also nicht nur Ein wenig Glück, sondern auch Tinderella streichen. Die Hörbücher werde ich mir jetzt ins Auto legen, damit ich da mal ein bisschen konsequenter bin. Ich fahre täglich zwar nicht wirklich viel, aber so höre ich immerhin mehr als momentan.



N e u z u g ä n g e

Ich habe diese Woche keine richtigen Neuzugänge. Zumindest keine, die meinen SuB in die Höhe treiben. Mich hat nämlich nur ein neues Buch erreicht. Und zwar Das große Buch vom DIY! Es klingt schon toll oder? Und es ist auch toll! Wahnsinnig toll! So gut, wie es inhaltlich ist, hätte ich es mir gar nicht vorstellen können! Es sind so schöne DIY-Ideen darin enthalten, die so einfach nachzumachen sind. Ich werde mich da auf jeden Fall ein bisschen durchprobieren und euch auf dem Laufenden halten.
Immerhin ist bald Weihnachten und was eignet sich besser als Geschenk als selbstgemachtes?


Rezension | The Wicked + The Divine: Fandemonium

13. Oktober 2016 | | Kommentieren
Image Comics | Reihe: The Wicked + The Divine (Band 2)
Taschenbuch | 168 Seiten | 16,99€

Klappentext
The second volume of the award-winning urban fantasy series where gods are the ultimate pop stars and pop stars are the ultimate gods. Includes issues 6-11 of the series, plus supplementary material.


Nachdem mir der erste Band dieser Graphic Novel-Reihe so gut gefallen hat, habe ich mir direkt Band 2 geholt und konnte es kaum abwarten, sie endlich zu lesen.

Wie im ersten Band
Schon den ersten Band fand ich etwas verwirrend, weil erst ganz zum Schluss erklärt wurde, worum es überhaupt geht. Wegen dem spannenden Cliffhanger am Ende musste ich dann aber weiterlesen.
Nur leider ging es mit Band 2 genauso verwirrend weiter. Obwohl die meisten Charaktere schon einmal vorkamen, fiel es mir unglaublich schwer, den Überblick darüber zu behalten, wer wer ist und was wer kann.

Verworrene Handlung
Die Handlung hat leider nicht dazu beigetragen, die Verwirrung zu lösen. Obwohl sie ab einem gewissen Punkt wieder sehr spannend war, sodass man die Graphic Novel kaum noch weglegen wollte, war sie doch eher verworren. Es war teilweise nicht leicht, dem Geschehen zu folgen.



Auch Band 2 ist wieder wundervoll gezeichnet und besticht durch diesen ganz eigenen Stil. Trotzdem war das meiste sehr verwirrend und eher irreführend. Und obwohl auch Band 2 wieder unglaublich spannend geendet hat, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir den nächsten Teil holen soll.




Vorheriges Buch: Him - Mit ihm allein
Nächstes Buch: Tinderella

Schöne Cover #03

13. Oktober 2016 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit, euch ein paar hübsche Cover zu zeigen, die mir auf der Arbeit aufgefallen sind. Dazu gibt es wie immer den Klappentext und meine Meinung.
Ich hoffe, der Beitrag gefällt euch :)


Sie ist Mitte 30, seit drei Jahren Single und genießt das Leben alleine in vollen Zügen. Sie ist frei und unabhängig und steigt die Karriereleiter hoch. Es gibt absolut keine Notwendigkeit, diesen Zustand zu ändern, findet sie. Doch ständig kommt die Frage nach ihrem Status: Da ist ihre Mutter, die ihr rät, ihre Ansprüche mal herunterzuschrauben. Sie will doch endlich Oma werden. Oder ihre Freunde, die sie zu Dinnerpartys einladen und neben Männer setzen, die »total nett« sind. Nur leider so gar nicht zu ihr passen. 
Die Singlefrau erzählt einfühlsam, witzig und pointiert von ihren guten und schlechten Tagen und spricht dabei allen Frauen aus der Seele, die gerade keinen festen Partner wollen.

Meine Meinung: Dieses Cover finde ich eigentlich ziemlich ansprechend und ich finde, dass es eher jugendlich gestaltet ist. Weshalb ich es ungewöhnlich finde, dass es von einer Mitte Dreißigjährigen handelt. Inhaltlich spricht mich das Buch leider so gar nicht an.




Nach zwanzig Jahren Ehe haben sich so manche Wünsche und Träume dem Alltag gebeugt - eine ernüchternde Wahrheit auch für Sarah. Und doch hatte sie sich ihren Geburtstag anders vorgestellt: Ihr Mann Ben meint, sich auch um die Romantik nun nicht mehr bemühen zu müssen, denn mit 45 habe sie ohnehin keine Chancen mehr auf einen Anderen. Sarah ist verletzt und empört, und sie wettet, dass ihr "Marktwert" dem seinen in nichts nachsteht. Ben zögert nicht lange und schlägt ein. Die Regeln sind einfach: 1) Die Wette bleibt geheim. 2) One-Night-Stands sind nur mit Fremden erlaubt. 3) Liebesaffären sind tabu.
Als die beiden sich auf eine dreimonatige Beziehungspause einlassen, ahnen sie noch nicht, dass sie jede der drei Regeln brechen werden.

Meine Meinung: Auch dieses Cover finde ich wahnsinnig schön. Die Inhaltsangabe klingt an sich auch sehr interessant, aber ich glaube, dass ich die Geschichte beim Lesen etwas fad fände.




Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, er sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ...

Meine Meinung: Der Klappentext ist meiner Meinung nach nicht besonders vielsagend, das Cover dafür umso schöner. Ich bin ja absoluter Coverkäufer, weshalb ich das Buch nur aus diesem Grund kaufen würde.









Oskar Blum ist altklug und naseweis, hochbegabt und phantasievoll. Eine kleine Nervensäge, die schon mit neun Jahren eine Visitenkarte vorweist, auf der sie sich als Erfinder, Schmuckdesigner und Tamburinspieler ausweist. Vor allem aber ist Oskar todtraurig und tief verstört. Auch noch zwei Jahre nachdem sein Vater beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam. Nun will er herausfinden, warum Thomas Schell, der ein Juweliergeschäft hatte, sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Mit seinem Tamburin zieht Oskar durch New York und gerät in aberwitzige Abenteuer.

Meine Meinung: Dieses Buch ist ja sehr, sehr häufig Schullektüre. Nur deshalb bin ich auch darauf Aufmerksam geworden. Das Cover ist nicht unbedingt aussagekräftig, aber mit der eingearbeiteten Schrift finde ich es sehr toll. Nur der Klappentext sagt mir nicht so recht zu.





Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des Lärms dieser Welt: die Stille des Todes. Blutig ist die Spur, die er in seinem Heimatdorf hinterlässt. Durch sein unfassbar sensibles Gehör hat er gelernt, sich lautlos wie ein Raubtier seinen Opfern zu nähern, nach Belieben das Geschenk des Todes zu bringen. Und doch findet er nie, wonach er sich sehnt: Liebe. Bis er auf einen Schatz stößt. Ein Schatz aus Fleisch und Blut. Ein Schatz, der alles ändert.

Meine Meinung: Hier sind Cover und Inhaltsangabe einfach atemberaubend! Die Farben des Covers sind unglaublich schön und es fällt einem dadurch sofort ins Auge. Der Klappentext verstärkt dieses Gefühl dann noch. Eindeutig ein Buch, dass ich noch lesen möchte.