Schreiblaunen #07

30. November 2016 | | Kommentieren
Eine Aktion von Fieberherz
Hallöchen ihr Lieben,
es ist schon wieder Ende des Monats. Der November ist unglaublich schnell vergangen oder? Und das empfinde ich nicht so, weil ich am NaNoWriMo mitgemacht habe. Hab ich nämlich nicht ...



 WORAN ICH GEARBEITET HABE...

Das Herzensprojekt hat gewonnen!
Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass ich letzten Monat im Zwiespalt war, woran ich arbeiten soll. Ich habe mich gegen Katzenauge und den Wettbewerb entschieden und für Zombie. Und ich bin mit dieser Entscheidung wahnsinnig glücklich, weil es ziemlich gut läuft. Mein Liebling ist endlich aufgetaucht und es ist schon von Beginn an herzzerreißend, was ich so früh gar nicht erwartet hatte.
Außerdem ist mir ein mögliches Ende eingefallen, und zwar eines, bei dem nicht alle sterben. Das spornt mich jetzt schon ein klein wenig an, weil die Reise jetzt nicht mehr ganz so ins Unbekannte führt.


 WAS SICH ALS NÜTZLICH ERWIES...

Als nützlich erwies sich diesen Monat der NaNoWriMo. Und ja, ich habe in der Einleitung noch geschrieben, dass ich nicht teilgenommen habe. Das hat sich auch nicht geändert.
Der November ist bei mir von Haus aus immer sehr voll und jetzt arbeite ich ja auch noch fast 40 Stunden die Woche. Mir war von Anfang an klar, dass ich den NaNo niemals schaffen würde. Aber es hat mich dennoch motiviert, dass alle im Schreibwahn waren. Mein Monatsziel hab ich zwar nicht geschafft, aber ich bin ein gutes Stück weitergekommen.


 DAS STÖRT MICH NOCH...

Dass ich Anfang des Monats so motiviert bin, das aber Mitte/Ende des Monats so rasant nachlässt. Anfangs bin ich wirklich noch dran, fast täglich zu schreiben, erreiche meine Wortziele und liege wunderbar im Zeitplan.
Doch irgendwann kommt der Alltag dazwischen, man sucht sich kleine Ausreden, warum man nicht schreiben "kann" und schon ist der Monat vorbei, ohne dass man sein Ziel erreicht hat.


SPANNENDE ARTIKEL

Auf Jennifer Jägers Blog hat die Autorin ein paar Tipps dazu gegeben, wie man Blogger richtig anschreibt, damit sie das eigene Buch rezensieren. Und glaubt mir, da kann man viel falsch machen!

Tintenhexe erklärt auf ihrem Blog einmal ausführlich die Schneeflockenmethode. Beim Schreiben gibt es so viele Fachausdrücke, dass man da ganz schnell mal den Überblick verliert.

Auch Schreibwahnsinn darf nicht fehlen. Dort habe ich 10 Tipps entdeckt, wie man seine Kreativität ankurbeln kann. Da sind wirklich hilfreiche Sachen dabei (vor allem Pinterest).


Rezension | Der letzte Stern von Rick Yancey

28. November 2016 | | Kommentieren
Goldmann | Originaltitel: The Last Star | Reihe: Die 5. Welle (Band 3)
Gebundene Ausgabe | 384 Seiten | 16,99€

Inhalt
Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...


Lange haben wir auf die Fortsetzung zu Die 5. Welle und Das unendliche Meer gewartet und genauso hoch waren die Erwartungen. Und so viel kann ich schon mal sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.

Handlung & Umsetzung
Der Einstieg in den dritten Band ist mir etwas schwer gefallen, weil ich mich kaum noch an die Handlung des Vorgängers erinnern konnte. Die des ersten Bandes ist durch den Film noch gut in meinem Gedächtnis, doch beim zweiten setzt es aus.
Dennoch habe ich einfach weitergelesen und so nach und nach (langsam, aber stetig) kamen die Erinnerungen wieder und die Handlung fesselte mich wieder. Es beginnt so spannend, wie es aufgehört hat und man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man als Leser wissen möchte, wie diese apokalyptische Welt zu einem guten Ende finden kann.
Was die Charaktere und das Ende betrifft, hatte ich schon so eine klitzekleine Vermutung, die sich leider bestätigt hat (meine Augen sind dabei nicht trocken geblieben), aber die Geschichte hält auch viele Überraschungen bei.

Charaktere
Wie schon beim letzten Teil steht in Band 3 die charakterliche Entwicklung im Vordergrund (neben der großen Lösung, um das Ende der Welt aufzuhalten), und die des kleinen Sammy ist definitiv die dramatischste. Er ist als kleiner Junge in die Fänge der "Anderen" gekommen und wurde zu einem Kindersoldat ausgebildet. Er hat das Alphabet vergessen, aber ist extrem schnell im Bombenbauen. Nicht das, was man von einem kleinen Jungen erwarten würde.
Aber auch Cassie, die Protagonistin, macht noch einmal einen extremen Sprung nach vorne. Sie wächst vollkommen aus dem Teenageralter heraus und stellt das Wohl anderer vor sich. Ihre Entwicklung ist spannend, tragisch und unglaublich.

Schreibstil & Gestaltung
Zugegeben im ersten Band fand ich den Schreibstil extrem gewöhnungsbedürftig. Jetzt liebe ich Rick Yanceys Art zu schreiben. Er hat an gewissen Stellen etwas poetisches, etwas magisches, das einen in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen von ihm.



Viele Fans waren von Band 2 eher enttäuscht. Ich habe nicht dazu gehört und doch konnte das große Finale noch einmal eine Schippe drauf legen. Die Reihe um Cassie und die "Anderen" hat einen würdigen Abschluss bekommen, der realistisch ist und sich wunderbar in die Geschichte fügt.




Rezensionen anderer Blogger

Lauras Leseecke (4,5/5)




Weitere Bücher des Autors

Die 5. WelleDas unendliche Meer


Sonntagsgeplauder #09 | Neuer Header, Autoren-Blogger, Arbeitsstress


Hallöchen ihr Lieben,
diese Woche ist gar nicht besonders viel passiert, weshalb es auch nicht viel zu erzählen gibt. Die Arbeit hat mich wieder voll im Griff und gerade kurz vor Weihnachten ist es in der Buchhandlung teilweise natürlich ein klein wenig stressig. Und auch ich muss noch ein paar Geschenke fertig machen, aber ich hoffe, das wird besser :)


G e l e s e n

Beendet | Der letzte Stern
Zumindest hoffe ich, dass ich das Buch mittlerweile beendet habe, aber eigentlich habe ich da gar keinen Zweifel dran. Ich habe diesen Beitrag nämlich schon Donnerstagabend vorgeschrieben, weil die Wochenenden bei mir immer sehr voll sind, dadurch, dass ich samstags arbeiten muss.
Mir fehlen aber nur noch ungefähr 50 Seiten, weshalb das zu schaffen sein sollte. Wenn ja, dann seht ihr morgen eh die Rezension ;)
Das Buch gefällt mir nach wie vor sehr und ich liebe Yanceys Schreibstil immer mehr! Ich frage mich allerdings, wie das Ende, das ja eigentlich ziemlich gewaltig sein müsste, weil noch so viel passieren muss, in diese 50 Seiten passen soll. Ich bin sehr gespannt darauf.



L e s e l i s t e

Das mit der Leseliste wird diesen Monat definitiv nichts mehr. Ich hab nämlich schon wieder völlig andere Prioritäten gesetzt. In der Hinsicht bin ich manchmal wirklich schlimm.



N e u e s  v o n  m i r

Habt ihr schon meinen neuen Header gesehen? Ich hatte schon lange vor, den Blog ein bisschen winterfest zu machen. Was so viel bedeutet, dass ich alle Rezensionen dem neuen Bewertungssystem anpassen wollte (Check!) und den Blog ein bisschen winterlich gestalten wollte. Da mein Design ja eher schlicht ist und mir das gut so gefällt, wollte ich nicht viel daran ändern.
Deshalb sind es nur ein paar Geschenke auf dem Header geworden, aber ich finde es sehr süß.

Vor ungefähr einer oder zwei Wochen hat Laura Labas (ja, die Laura Labas, deren Buch auf meiner Leseliste steht und darauf wartet, gelesen zu werden) auf Facebook einen Aufruf gestartet und nach Bloggern gesucht. Ich hab mich darauf gemeldet und wurde tatsächlich ausgewählt! Ich kann es kaum fassen!
Ich bin jetzt also offizielle Laura Labas-Bloggerin, was bedeutet, dass ich euch viele Neuigkeiten ganz frisch berichten kann (hauptsächlich auf Twitter und Facebook). Ich bin gespannt, was diese Zusammenarbeit noch so bringt :)




N e u z u g ä n g e

Der Neuzugang heute hat direkt mit der letzten Neuigkeit zu tun. Ich habe nämlich noch kein Buch von Laura Labas gelesen und wollte daran schon längst etwas ändern. Ich hab mich also direkt für die Leserunde von ihr beworben und das eBook dabei gewonnen. Die Leserunde ging am Freitag los und genaueres werde ich euch dann wohl nächste Woche berichten.
Ich bin sehr gespannt auf das Buch!


Der letzte Stern



E n t d e c k t

Anfang der Woche habe ich einen tollen Beitrag auf Bücherfantasien entdeckt. Es geht darum, warum Tagebuch schreiben so toll ist. Ich selbst bin ja großer Fan davon, halte es zwar nicht immer ein, auch wirklich täglich Tagebuch zu schreiben (in letzter Zeit lasse ich das extreeeeeem schleifen), aber ich finde es toll, Ereignisse so in Erinnerung zu halten.

Als nächstes habe ich eine Aufzählung von Blogger-Adventskalendern bei Carolin von coralinart gefunden. Ich liebe Adventskalender und da sind wirklich ein paar tolle Sachen dabei (zum Beispiel ein DIY-Adventskalender).

Und auch auf Sternenbrise wurde ein Adventskalender vorgestellt, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Es sind tolle Blogger dabei und sieht sehr vielversprechend aus :)

Auf Selection Books gab es mal wieder einen Beitrag zu 12 Bücher - 12 Meinungen. Ich finde diese Posts immer toll, weil sie in kurzen Sätzen die Meinungen zu 12 Büchern wiedergeben und man nicht unbedingt die ganze Rezension durchlesen muss, außer man möchte genaueres erfahren.

Auf Schreibwahnsinn wurden 10 Geschenke für Buchliebhaber und Autoren vorgestellt und es sind wirklich ein paar Schätzchen dabei! Falls ihr also noch ein Geschenk für euren Lieblingsbücherwurm sucht, schaut da unbedingt mal vorbei!

Und zu guter Letzt hat Ally auf ihrem Blog loudwords die "Keine Zeit"-Ausrede durchleuchtet. Dadurch ist mir erst so richtig bewusst geworden, wie selbstverständlich ich die Ausrede nutze und es noch nicht einmal merke. Bringt einen definitiv zum Nachdenken!

Winterliche Lesetipps | Bücher zur Weihnachtszeit

24. November 2016 | | 6 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben,
der Winter ist quasi schon angebrochen und die Weihnachtszeit steht kurz bevor. Deshalb ist es wohl an der Zeit, euch ein paar winterliche Lesetipps zu geben. Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt :)


Winterliche Lesetipps


Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy –, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?




Fangen wir mit den winterlichen Lesetipps an. Zu allererst hätten wir da Saeculum, dessen Cover schon so eine winterlich düstere Atmosphäre ausstrahlt. Ich nehme mir wirklich jeden Winter vor, es zu lesen, habe es bisher aber leider noch nicht geschafft.




Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …


Zugegeben Schnee wie Asche ist hauptsächlich wegen des Titels auf dieser Liste gelandet. Aber ich finde, dass es auch inhaltlich gut passt. Häufig habe ich von anderen Bloggern gehört, dass sie zur Winterzeit lieber etwas düsteres, kaltes lesen. Da passt diese magische Dystopie doch wunderbar hinein.



Edward Warren hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, seit er wegen eines heftigen Streits nach Thailand ausgewandert ist. Eine schreckliche Nachricht führt ihn zurück in die USA: Sein Vater, ein Wolfsforscher, liegt nach einem Unfall im Koma, die Chancen auf Genesung sind minimal. Während seine Schwester Cara auf ein Wunder hofft, will Edward den Vater sterben lassen und seine Organe spenden. Wird er von Nächstenliebe oder von Rachegedanken angetrieben? Und wie weit wird Cara gehen, um das Leben ihres Vaters zu erhalten?


Nach kurzer Internetrecherche bin ich auf Solange du bei uns bist Aufmerksam geworden. Das Buch hat nicht offensichtlich etwas winterliches an sich, aber die Thematik ist doch etwas anspruchsvoller und gemütsdrückender. Deshalb finde ich, dass es sehr gut zur Winterzeit passt.






Weihnachtliche Lesetipps


Warum hat Olli den Schokoladenadventskalender bekommen und ich nur diesen doofen Papieradventskalender, ärgert sich Julia. Doch das auf ihrem Kalender abgebildete Haus glitzert so silbrig und geheimnisvoll, dass sie der Versuchung nicht widerstehen kann und das erste Fenster ihres Kalenderhauses öffnet. Da bemerkt Julia, dass das Haus bewohnt ist und dass sie die Menschen, die darin leben, besuchen kann. Damit beginnt ein ganz ungewöhnliches Abenteuer …


Diesen Tipp habe ich von Schreibnacht-Kollegen bekommen und mit Cornelia Funke kann man nicht viel Falsch machen. Mit Hinter verzauberten Fenstern also ein weihnachtliches Kinder-/Jugendbuch, das man aber auch noch sehr gut als Erwachsener lesen kann. Denn mal ehrlich, kommt zu Weihnachten nicht das kleine Kind in uns allen zum Vorschein? ;)






Der Familienvater hat diese heiteren, atmosphärisch dichten Geschichten eigens für seine Kinder erfunden. Illustrationen und Briefe sind für Leser jeden Alters und ebenso zum Vorlesen geeignet.
Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.
Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach vom Weihnachtsmann mitten ins Eßzimmer fiel ...



Und noch eine wunderbare Weihnachtsgeschichte von einem tollen Autoren. Die Idee von Tolkien mit Briefe vom Weihnachtsmann finde ich wundervoll!



Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst Cailin dazu ihre Heimat zu verlassen. Ein Jahr später beschließt sie wieder nach New Abbey zurückzukehren. Unterwegs bleibt sie im verschneiten London hängen und trifft dort auf einen alten Freund, der ihren Schmerz teilt. Doch das Wiedersehen bringt nicht nur Cailins Gefühlswelt völlig aus dem Gleichgewicht.


Hier haben wir den ersten Buchtipp, den ich auch selbst gelesen habe. Christmaslove war mein erstes richtiges Weihnachtsbuch und es hat mir recht gut gefallen. Es ist ein Kurzroman, weshalb es perfekt für Zwischendurch ist. Zur Rezension geht's hier.







A timeless holiday classic with stunning, colorful chalk art cover illustration. Puffin Chalk--collect them all! Ebenezer Scrooge is a mean old man with no friends or family to love him--hes just so miserable and bitter! One freezing cold Christmas Eve, Marley's Ghost pays Scrooge a visit and an eerie night-time journey begins. The Christmas spirits are here to show Scrooge the error if his nasty ways. By visiting his past, present and future, will Scrooge learn to love Christmas and the others around him?


Und zu guter Letzt darf der Weihnachtsklassiker schlecht hin natürlich nicht fehlen. Wir alle kennen die Geschichte von Christmas Carol, aber ich glaube, die wenigsten haben das Buch tatsächlich gelesen. Auf meinem SuB wartet diese wunderschöne englische Puffin Chalk-Ausgabe und hofft darauf, dieses Weihnachten gelesen zu werden.

Rezension | Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin von Thommie Bayer

21. November 2016 | | Kommentieren
Piper | Tagebuch
224 Seiten | 8,99€

Inhalt
Eigentlich ist er immer nur geflohen. Vor jedem Schmerz, jeder Niederlage und vor sich selbst. Das wird ihm klar, als er den Ort findet, den er vielleicht sein Leben lang gesucht hat: einen Bungalow inmitten von Weinbergen, Ahorn und Holunder. Mit der Hilfe einer Katze, die ganz selbstverständlich mit ihm spricht, und einer Nachbarin, die ihm ebenso selbstverständlich ihre Freundschaft schenkt, begreift er den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein – und dass er sich entscheiden muss für ein Leben mit sich selbst.


Handlung & Umsetzung
In diesem Buch geht es um einen Protagonisten, dem Plagiat vorgeworfen wird, und wie er damit umgeht. Wobei nicht die Handlung im Vordergrund steht, sondern eher die Charakterentwicklung.
Demnach ist die Handlung auch nicht unbedingt spannend. Der Protagonist macht "Urlaub", um sich eine Auszeit zu gönnen. Er möchte dennoch seiner Arbeit nachgehen, wird aber immer wieder von der sprechenden Katze abgelenkt, die von da an bei ihm wohnt, und von den netten Vermietern seiner Ferienwohnung.
Das an sich sorgt nicht unbedingt für einen Spannungsfaktor oder dafür, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.

Charaktere
Die Charaktere tun es aber auf jeden Fall. Für einen Autoren gibt es wohl nichts schlimmeres, als den Plagiatsvorwurf, wenn das überhaupt nicht beabsichtigt wird. Und als wäre das nicht schlimm genug, wird der Protagonist auch noch von seinem Verlag mit den Vorwürfen alleine gelassen.
Es ist interessant mit anzusehen, wie die Hauptperson damit umgeht, wie es sie fertig macht, so sehr belastet, dass sie nichts mehr zustande bekommt und wie sie darüber hinwegfindet.
Der wahre Star in diesem Buch ist jedoch die sprechende Katze Isso. Mit ihren frechen Sprüchen und der neunmalklugen Art bringt sie einen durchweg zum Lachen.

Schreibstil & Gestaltung
Der Schreibstil ist schön angenehm und dennoch nicht ganz anspruchslos. Die Sprache ist schön, man hat beim Lesen das Gefühl, eine tolle Geschichte kennen zu lernen, die etwas ausdrucksstärker ist, als eine Liebes- oder Familiengeschichte.



Ich bin froh, dass mir eine Kollegin dieses Buch empfohlen hat, denn gerade als Autorin bzw. Hobbyautorin ist es interessant zu sehen, wie man mit Plagiatsvorwürfen umgehen kann. Die Charakterentwicklung ist spannend, und die entstehende Beziehung zwischen Protagonist und sprechender Katze sehr schön.




Nächstes Buch: Der letzte Stern

Sonntagsgeplauder #08 | Neue Beiträge, die Hartmanns, Challenges

20. November 2016 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,
heute gibt es mal ein etwas kürzeres Sonntagsgeplauder. Diese Woche war einfach nicht besonders viel los und dennoch ist sie wie im Flug vergangen (so wie der gesamte November bisher). Ich war arbeiten, hab mir mal wieder eine Erkältung zugezogen und warte eigentlich nur darauf, dass das Jahr vorüber ist und ich endlich wieder meine Ruhe vor weihnachtswütigen Menschen habe :D


G e l e s e n

Weitergelesen | Der letzte Stern
Ich bin immer noch bei dieser Lektüre. Obwohl sie spannend ist und ich den Schreibstil so abgöttisch liebe, komme ich nicht recht voran. Über eine Woche brauch ich für das Buch jetzt schon. So lange hab ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gebraucht.
Aber meistens bin ich nach der Arbeit einfach so müde, dass ich nur noch eine Folge irgendeiner Serie schaue und dann ins Bett falle. Ich hoffe, dass sich das demnächst wieder bessert.
Das Buch gefällt mir nach wie vor wahnsinnig gut. Vor allem die Charakterentwicklung des kleinen Bruders der Protagonistin ist sehr spannend. Ich bin sooo gespannt, wie das ganze ausgehen wird.



L e s e l i s t e

Hier sieht's nach wie vor eher schlecht aus. Mal sehen, ob das besser wird.



N e u e s  a u f  d e m  B l o g

Im Moment gehen ja wieder diese ganzen Challenge-Vorbereitungen und -Ankündigungen los. Ich bin eigentlich nicht so der Fan von diesen Aktionen, weil ich lieber jeden Monat selbst bestimme, was ich lese und ein Motto oder eine Aufgabe da nicht immer reinpasst.
Aber diesmal habe ich mir überlegt, ob ich vielleicht selbst eine Jahreschallenge starten soll. Ich hätte mir die monatlichen Aufgaben auch schon zurecht gelegt (weil wenn mir mal so ein Gedanke kommt, muss ich ihn gleich durchplanen). Die Frage ist nur, ob daran überhaupt Interesse besteht :)

Außerdem gehen mir in letzter Zeit viele mögliche Blogbeiträge durch den Kopf. Momentan habe ich nichts neues, individuelles auf dem Blog, sondern nur die wöchentlichen bzw. monatlichen Beiträge, die ich zwar liebe zu schreiben (vor allem das Sonntagsgeplauder), die aber nur wenig Abwechslung bringen.
Deshalb möchte ich auch andere Sachen schreiben und posten. Mehr aus meinem Leben, mehr über das Bloggen, das Schreiben, das Lesen. Ich hab schon ein paar klitzekleine Ideen, hoffe aber, dass da noch mehr kommt.
Falls es irgendetwas gibt, dass ihr von mir gerne lesen oder wissen wollt, dann sagt es mir gerne ♥


G e s c h a u t

Im Kino | Willkommen bei den Hartmanns
Ein großer Grund, warum wir diesen Film angeschaut haben, ist Elyas M'Barek, wer hätte es gedacht? Aber auch so war meinen Freundinnen und mir mal wieder nach einer lustigen Komödie.
Gut, anfangs haben die lustigen Momente etwas auf sich warten lassen und ich war tatsächlich schon ein bisschen enttäuscht. Aber dann kam ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus.
Natürlich ist es eine deutsche Produktion und das merkt man den meisten ja sehr an, aber es ist unterhaltsam, die Konflikte zwischen unserer Kultur und der der Flüchtlinge wird dargestellt und auch die Konflikte innerhalb einer Familie. Der Film ist emotional, lustig und gesellschaftskritisch. Eine tolle Mischung :)



Richtiger Mädelsabend | Secret Agency
Am Donnerstag war ich nach der Arbeit einfach völlig fertig. Ich war müde, ausgelaugt und die Erkältung hat das restliche getan. Deshalb sind die ursprünglichen Abendpläne ins Wasser gefallen und ich habe mich dazu entschieden, mal wieder so einen richtigen Mädchenfilm zu schauen.
Mit Secret Agency bin ich da fündig geworden und der Film war genau das richtige. Es gab eine coole Protagonistin, die eine normale Highschool-Schülerin sein will, aber die unglaublichsten Kampfmoves draufhat, eine zickige Rivalin (die mir übrigens mächtig auf die Nerven gegangen ist) und eine grandiose Wendung.
Der Film ist nichts anspruchsvolles, sondern einfach nur für eine kurzweilige Unterhaltung gedacht :)



Abgebrochen | Kein Rockstar für eine Nacht von Kylie Scott

14. November 2016 | | 8 Kommentare
LYX | Originaltitel: Lick | Reihe: Rockstar (Band 1)
Taschenbuch | 352 Seiten | 9,99€

Inhalt
Am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag wacht Evelyn Thomas in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf – neben einem attraktiven, tätowierten und leider vollkommen fremden jungen Mann. Sein Name ist David Ferris, er ist Gitarrist und Songwriter der erfolgreichen Rockband Stage Dive – und seit weniger als zwölf Stunden Evelyns rechtmäßig angetrauter Ehemann …


Handlung & Umsetzung
Dieses Buch hat toll angefangen und vor allem anders, als ich es erwartet hatte. Zu Beginn war ich also positiv überrascht, in welche Richtung mich die Geschichte entführt, und konnte das Buch kaum noch weglegen. Und das obwohl die Idee eigentlich nichts neues ist. Sie war einfach trotzdem verlockend.
Dann wurde ich aber leider etwas enttäuscht, denn die Klischees ließen nicht lange auf sich warten. Es ist sehr schnell die Rede von wahrer Liebe. Für meinen Geschmack zu schnell, ich finde nämlich, dass so etwas Zeit braucht. Außerdem kommt auch die übliche Pseudo-Dreiecksgeschichte vor, die für Eifersucht sorgen soll, bei mir aber nur für Augenrollen gesorgt hat.

Charaktere
Die Charaktere sind genauso klischeehaft wie die Handlung, obwohl gerade die Protagonistin anfangs noch sehr viel Potenzial für etwas besonderes hat. Obwohl sie anfangs verständlicherweise sehr verwirrt ist, wirkt sie für mich stark mit einer klaren Meinung. Das verschwimmt dann leider etwas. Sie wird in der Handlung hin und her geworfen wie ein Pingpongball und genauso ändert sie auch ihre Meinung. Sie wirkt dadurch nicht nur wankelmütig, sondern einfach nicht besonders realistisch.
Der männliche Protagonist ist dafür so typisch, dass man meinen könnte, man hätte ihn aus einem anderen Buch kopiert und lediglich den Namen geändert. Er scheint von Anfang an Gefühle für die Protagonistin zu haben, lässt sich diese jedoch nicht anmerken. Und obwohl es trotzdem jeder normale Mensch bemerkt hat, geht es an der Protagonistin natürlich völlig vorbei.

Schreibstil & Gestaltung
Der Schreibstil an sich ist toll. Er lässt sich angenehm lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Viel mehr kann man dazu aber auch nicht sagen, da es eben ein für New Adult völlig normaler Schreibstil ist.



Leider kann auch ein angenehmer Schreibstil eine missfallende Handlung nicht retten. Und deshalb überwiegen die Kritikpunkte an Klischeehaftigkeit, nicht genügend Tiefgründigkeit der Charaktere und zu flott voranschreitender Liebesgeschichte leider. Kein Rockstar für eine Nacht ist bei mir durchgefallen..





Vorheriges Buch: Ein wenig Glück

Sonntagsgeplauder #07 | Doctor Strange, Handy-Drama, Neuzugänge


Hallöchen ihr Lieben,
heute kommt das Sonntagsgeplauder mal wieder ein kleines bisschen später. Ich war das ganze Wochenende unterwegs und bin erst vor einer Stunde heimgekommen. Aber jetzt kriegt ihr es ja noch :)


G e l e s e n

Unterbrochen | Elias & Laia
Dieses Buch ist ja auf meiner Leseliste und ich habe es schon angefangen. Den Anfang fand ich direkt spannend, wobei es ein bisschen anders war, als ich es erwartet hatte. Leider.
Jetzt hab ich es für First Star I See Tonight unterbrochen. Ich möchte es diesen Monat aber definitiv noch lesen!








Unterbrochen | First Star I see Tonight
Im letzten Sonntagsgeplauder habe ich euch von diesen Neuzugang erzählt. Ich habe es, wie letzte Woche schon gesagt, auch direkt angefangen und liebe es schon von der ersten Seite ab. Der männliche Protagonist ist wieder so wundervoll überheblich und die weibliche Protagonistin unglaublich lustig und schlagfertig. Erinnert mich ein bisschen an Dieser Mann macht mich verrückt, und deshalb glaub ich, dass es wahnsinnig lustig wird. Ich hoffe es!
Dann ist jetzt aber leider Der letzte Stern rausgekommen. Da ich die ersten beiden Bände so unglaublich toll fand, musste der dritte jetzt ran.




Angefangen | Der letzte Stern
Anfang des Jahres habe ich Die 5. Welle und Das unendliche Meer gelesen und ihr wisst vielleicht noch, dass ich sehr begeistert davon war. Deshalb habe ich den dritten Teil jetzt auch direkt angefangen.
Der Schreibstil konnte mich direkt wieder begeistern, was etwas seltsam ist, weil ich mich noch gut daran erinnern kann, dass ich ihn im ersten Buch als gewöhnungsbedürftig empfand.
Es ist auch wieder genauso spannend, wie die Vorgänger, wobei ich das kleine Problem habe, dass ich nicht mehr genau weiß, wie der zweite Band geendet hat. Das ist echt soooo mies :(
Kann mir jemand eine kurze Zusammenfassung geben? :D



L e s e l i s t e

Wie ihr oben sehen konntet, lese ich momentan keines der Leselisten-Bücher. Deshalb glaube ich, dass es diesen Monat damit etwas knapp werden könnte.


N e u z u g ä n g e

Diese Woche habe ich ein paar mehr Neuzugänge zu verzeichnen. Aber gerade ist ja auch die Zeit, in der viele tolle Neuerscheinungen rauskommen. Und es hält sich noch in grenzen, also bin ich diesmal nicht allzu streng mit mir :)
Weil ich immer noch mein altes Handy mit der schlechten Kamera nutzen muss, hab ich diesmal darauf verzichtet, Fotos von den Neuzugängen zu machen. Das stört mich selbst zwar ein bisschen, aber schlechte Bilder fände ich noch schlimmer.


Der letzte SternfrigidDu nanntest es LiebeFeuer & Wind

Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich noch eine Weile warten kann, bis ich Der letzte Stern lese (vor allem, weil ich mich an das Ende vom zweiten Band nicht mehr erinnere). Aber dann hat es mich in der Arbeit die ganze Zeit so frech angegrinst - das ist der Nachteil, wenn man in einer Buchhandlung arbeitet. Und auch auf anderen Blogs hat es immer so gegrinst. Wie soll man da schon widerstehen können?

frigid habe ich zuerst auf einem Blog gesehen und man sieht schon am Cover, dass es von Jennifer L. Armentrout ist bzw. von J. Lynn. Deshalb hab ich es mir auch näher angeschaut und der Klappentext klingt einfach fantastisch! Bis auf den letzten Satz, aber mal sehen, wie sehr das eine Rolle spielen wird. Das Buch wird wohl meine nächste Lektüre :)

Auf Du nanntest es Liebe bin ich Aufmerksam geworden, als ich in der Biografie-Abteilung die Urlaubsvertretung übernommen habe. Ich finde, es klingt sehr interessant und bin gespannt, wie es mir gefallen wird, weil ich etwas in diese Richtung noch nie gelesen habe.

Auch bei Feuer & Wind bin ich sehr gespannt. Es klingt, als würde es ein bisschen in die Richtung Outlander gehen, nur dass es hier mit Wikingern zu tun hat. Ich kann gar nicht sagen, was genau mich erwarten wird. Einfach nur eine historische Liebesgeschichte, eine große Charakterentwicklung oder eine Orgie, wie es mir bei Outlander manchmal vorkommt :D Mal abwarten.


U n d  s o n s t  s o ?

Wie oben schon erwähnt, krieg ich jetzt erst mal doch kein neues Handy. Unser Anbieter hat da irgendwelche Probleme, so genau verstehen wir es selbst nicht, und jetzt muss ich noch ein paar Wochen bis Monate warten. Es ist extrem ärgerlich, weil meines schon verkauft ist und ich jetzt bis dahin mein altes nehmen muss. Ich hoffe, ich werde es überleben.

Außerdem bin ich am Überlegen, ob ich einen neuen Blog starte, damit ich das Schreiben und Lesen in meinem Leben trennen kann. Ich hab nämlich das Gefühl, dass ich ein paar Leser habe, die sich jeweils nur für das eine interessieren, aber eben nicht für das andere.
Ein zweiter Blog wäre viel Aufwand, aber der wäre es mir wert, wenn das gut bei euch ankommen würde.
Was meint ihr? Sollen die Themen zum Schreiben (z.B. Schreiblaunen, NaNoWriMo, etc.) weiterhin auch auf Kates Bücherregal veröffentlicht werden oder lieber auf einem separaten Blog?


G e s c h a u t

Von Modern Family hab ich schon einmal erzählt. Die Serie ist einfach unglaublich lustig und gerade neben dem Essen finde ich sie perfekt, weil die Folgen so kurz sind. Ich bin gerade bei der 6. Staffel und freue mich jedes Mal, wenn es neue Folgen gibt.









Ich war im Kino und habe Doctor Strange geschaut. Und was soll ich sagen? Er war toll!
Ich bin dem Cumberbatch-Hype zwar nicht so verfallen wie manch anderer, finde den Schauspieler aber trotzdem wahnsinnig gut und ja, er hat irgendwas an sich, was wirklich heiß ist! (Vor allem in der Kleidung, die er in diesem Film anhat!)
Außerdem bin ich ja großer Marve-Fan, weshalb es schon ziemlich klar war, dass ich diesen Film sehen werde. Die Besetzung ist toll, auch wenn ich mich an Hannibal mit Zauberkräften erst mal gewöhnen musste, und die Special Effects sind der absolute Wahnsinn. Natürlich durfte auch der typische Marvel-Humor nicht fehlen.
Ich freue mich auf die Fortsetzung!


Und zu guter Letzt: The Walking Dead.
Ich hab vor zwei Wochen schon einmal gesagt, wie geschockt ich von dem Serienanfang war. Bin ich nach wie vor, deshalb habe ich es auch jetzt erst so recht gewagt, weiterzuschauen. Und natürlich ging die zweite Folge ganz Walking Dead-typisch weiter, nämlich einer Mischung aus Spannung und Gelaber. Zumindest empfinde ich es häufig so, dass sich die Folgen hin und wieder etwas ziehen. Und das obwohl ich riesiger Fan bin!
Aber es ist wieder spannend und momentan nicht ganz so schlimm. Der Schocker vom Anfang klingt ab und es geht "normal" weiter, wenn man das unter diesen Umständen sagen kann. Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf mehr von König Ezekiel (ist der Name nicht der Wahnsinn?).



#ProjectOneYear | Neustart?

9. November 2016 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,
ich habe in letzter Zeit ziemlich oft über dieses Projekt nachgedacht. Voller Enthusiasmus bin ich rangegangen und hatte die verrückte Vorstellung davon, dass sich mein Leben innerhalb eines Jahres zu etwas ganz erstaunlichem entwickeln würde. Diese Vorstellung ist aber recht schnell wieder verflogen.

Mein Startpunkt für das #ProjectOneYear war der 1. August und ich frage mich jetzt, drei Monate später, was ich bisher erreicht habe. Und die Antwort ist ziemlich einfach: nichts.
Ich habe mir große Ziele gesetzt und es wäre natürlich verrückt, wenn ich sie alle jetzt schon erreicht hätte. Aber ich habe das Gefühl, dass ich mich den meisten von ihnen nicht einmal nähere, sondern mich sogar von ihnen entferne. Kennt ihr den Spruch: Ein Schritt vorwärts, zwei zurück? So fühlt es sich gerade für mich an.


W a s  w a r e n  m e i n e  Z i e l e ?

Manchmal hilft es einem ja, sich seine Ziele vor Augen zu führen. Deshalb habe ich sie hier in diesem regelmäßigen Beitrag immer wieder wiederholt oder eben in kleinere Ziele aufgeteilt, um dem großen Ganzen schrittweise näher zu kommen.  An sich eine gute Methode, finde ich. Aber wieso hat es bei mir nicht geklappt?


Meine privaten Ziele
Was mein Privatleben betrifft, hatte ich mir nichts großes vorgenommen, weil das eigentlich so passt, wie es ist. Dennoch gab es ein paar Kleinigkeiten:
  • Mehr lesen: hat gerade im Oktober sehr gut geklappt, aber immer häufiger schleicht sich eine kleine Leseflaute an.
  • Frühaufsteher werden: Das bin ich immer noch nicht. Ich stehe kurz vor knapp auf, weil ich muss, nicht weil ich will oder mich dadurch besser fühle.
  • Sparsamer werden: Ich kann nach wie vor nicht besonders gut mit Geld umgehen.
  • Ordentlicher werden: Auch dieses Ziel lässt deutlich zu wünschen übrig. Man findet dann doch immer wieder Ausreden, um nicht aufzuräumen.
  • Produktiver werden: Phasenweise klappt das ganz gut, aber die meiste Zeit lasse ich mich zu leicht ablenken.


Meine Ziele für die Arbeit
Tja, was die Arbeit betrifft. Da bin ich gemischter Gefühle. Einerseits klappt es ganz wunderbar, andererseits ist es nicht immer ganz ideal.
  • Freier mit Kunden sprechen: Das klappt wunderbar! Ich spreche jetzt viel lockerer mit Kunden, es fällt mir meist sehr leicht und ist natürlich.
  • Erfolgreiche Verkaufsgespräche: Mir gefällt es nicht, so zu Verkäufen gedrillt zu werden. Und dass ich das selbst mache, verschlimmert es sehr. In letzter Zeit ertappe ich ich dabei, dass ich Kunden teilweise eher ungern anspreche. Das muss sich definitiv ändern!


Meine Ziele für Kates Bücherregal
Die Ziele für meinen Blog waren ja sehr weit gesteckt, weshalb ich da kaum Druck verspürt habe. Vielleicht ist das der Grund, wieso diese Rubrik bisher die erfolgreichste ist.
  • Noch mehr Leser finden: Zugegeben, hier hat sich nichts getan. Seit Wochen ändert sich meine Followerzahl nicht und auch die monatliche Nutzerzahl schwankt hin und her, wächst aber nicht über sich hinaus. Aber da kann ich auch nicht viel dran ändern, außer weiterhin hoffentlich interessante Beiträge zu schreiben.
  • Neue Beitragsrubriken schaffen: Da ist mit dem Sonntagsgeplauder ja schon der Anfang getan und ich bin nach wie vor sehr glücklich über diesen Schritt. Auch weiterhin möchte ich ein paar Beiträge schreiben, die nicht so alltäglich sind, sondern einfach mal was anderes.
  • Einfach noch besser werden: Das ist ein Prozess, der täglich reift.


Meine Ziele fürs Schreiben
Und hier sind wir an einem Punkt, der sich seit Beginn des #POY komplett verändert hat! Die Ziele stimmen nicht mehr mit meinen aktuellen Zielen überein, ich habe sie nicht richtig verfolgt und war eher wankelmütig.
  • Band 1 meiner Magier-Trilogie neuschreiben: Tja, die Magier-Trilogie ist überhaupt nicht mehr aktuell! Ich möchte sie irgendwann noch schreiben, aber momentan steht sie ganz hinten in der Schlange, weil ich nach so vielen Jahren leider einfach das Interesse verloren habe.
  • An Zombie arbeiten: Das tue ich aktuell sogar und diese Projekt hat momentan die oberste Priorität.
  • Social Media Profi werden: Das bin ich nach wie vor noch nicht und werde es wohl auch nie werden. Bei mir funktioniert das einfach nicht so natürlich wie bei vielen anderen.


F a z i t

Mein Fazit zu dem ganzen? Ich habe das große Potenzial hinter dem #ProjektOneYear zwar von Anfang an gesehen, aber es absolut nicht ernst genommen. Ich dachte, durch das einfache niederschreiben meiner Ziele ist es getan, aber so ist es nicht.
Sie zu verwirklichen ist harte Arbeit. Harte Arbeit, die nerven kann, die mich herausfordert, die mir teilweise das letzte abverlangt. Aber nur so eine Arbeit bringt etwas hervor, nur bei so einer Arbeit wird man am Ende auch belohnt.

Ich sehe das alles jetzt viel klarer und würde das #POY gerne von vorne beginnen. Weil ich es jetzt ernster nehme, glaube, dass ich meine Ziele jetzt mehr verfolge und auch erfolgreicher dabei sein werde.

Was haltet ihr davon? Hattet ihr mitten im #POY auch so einen Moment? Oder lief es bei euch von Anfang an wie geschmiert? Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren. Und natürlich auch eure Erfahrungen.