Rezension | Billy the Beast von Jörg Menke-Peitzmeyer

27. März 2017 | | 2 Kommentare


Ullstein | 2017 | 272 Seiten
erhältlich als TaschenbucheBook



Nach Saving Grace war mir schnell klar, dass jedes Buch, das ich danach lesen würde, es sehr schwer haben würde. Deshalb wollte ich erst gar nichts lesen, an das ich zu hohe Ansprüche gestellt hätte. Billy the Beast kam mir da gerade recht. Ein recht dünnes Buch mit tollem Titel und Cover, das nach einer netten Jugendgeschichte klingt.


Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …
(Quelle: Ullstein)


Der Schreibstil ist sehr kurz gehalten, nur das nötigste wird beschrieben. Dadurch ist die Geschichte schnelllebig und bringt ihren ganz eigenen Humor mit. Generell ist alles um Billy the Beast sehr humorvoll. Bert ist ein dicker Junge, der mit sich selbst nicht zufrieden ist. Dazu kommt, dass er äußerst tollpatschig ist und ihm das Schicksal geradezu Steine in den Weg zu legen scheint.
So viel Pech kann man kaum haben.

Und alles ändert sich, als er durch Zufall zu einem Tigerkostüm kommt und die unterschiedlichsten Maskottchen-Jobs bekommt. Die meisten kann er nur durch sehr viel Glück meistern, aber so kommt es schließlich dazu, dass er zu Billy the Beast wird.
Als er bei einem Hockey-Spiel dann Lilly, eine der Cheerleaderinnen kennenlernt, ist sein Ehrgeiz umso mehr geweckt. Er merkt, dass er mit Billys Hilfe abnehmen kann und legt eine neue Disziplin an den Tag.



In Billy the Beast geht es teilweise ums Erwachsen werden. Aber auch darum, sich selbst zu finden und sich selbst zu dem zu machen, der man gerne sein will.

Zum Schluss zeigt das Buch aber ganz deutlich, dass man sich nicht verändern muss, um anderen zu gefallen. Das finde ich als Lehre daraus.




Vorheriges Buch: Saving Grace
Nächstes Buch: Im Bann des Mondes

Schreiblaunen #10

24. März 2017 | | Kommentieren
Eine Aktion von Fieberherz
Hallöchen ihr Lieben,
die letzten Wochen waren irgendwie schwierig. Ich hab gerade wieder so eine generelle Lebensphase voller Zweifel. Kennt ihr das? Zweifel am Lebensweg, Zweifel am Lesen, Zweifel am Schreiben, Zweifel an allem.
Ich hoffe, dass diese Phase schnell wieder vorbei geht und eine motivierte Schreibphase folgen wird.



 WORAN ICH GEARBEITET HABE...

Zombie habe ich mittlerweile unterbrochen. Ich merke einfach, dass ich für die Charaktere noch nicht bereit bin. Vor allem der männliche Protagonist, Hunter, ist so komplex, dass ich ihn momentan nicht so umsetzen kann, wie ich es möchte. Er wirkt in meinen Augen einfach nicht echt.
Dazu kommt, dass ich eine klitzekleine Plotlücke habe. Die werde ich einfach überspringen, sobald ich weiterschreibe, aber erst einmal sind andere Projekte dran.

Mit Hannah Cutler lief es eigentlich recht gut, bis leider auch da die Zweifel kamen. Der Plot war meiner Meinung nach einfach nicht rund und mir hat das große Ziel gefehlt. Dieses Problem hat sich jetzt einigermaßen gelöst, weshalb ich da wohl endlich weiterschreiben kann. Und diese Geschichte hoffentlich endlich, endlich beenden kann!

Da es auch bei HC gehakt hat, habe ich zwischenzeitlich eine neue Idee angefangen. Die kam mir erst vor ein paar Tagen im Traum und, was soll ich sagen? Sie ist toll!
Der Traum war nur winzig klein und hat mittlerweile gar nichts mehr mit dem Plot zu tun. Irgendwann erzähle ich euch mal davon. Aber so viel sei gesagt: Es wird ein kleines bisschen galaktisch in Verlorene Welt.


 WAS SICH ALS NÜTZLICH ERWIES...

Meine gute Autorenfreundin, Rosa, hat sich als seeehr nützlich erwiesen. Wie eigentlich immer! Sie kennt mein Dilemma mit HC schon von Anfang an und hat mich zu vielen Denkanstößen und auch zur Neuversion gebracht. Dank ihr bin ich auch nicht mehr ganz so voller Zweifel, was den neuen Plot angeht. Danke! ♥


 DAS STÖRT MICH NOCH...

Mich stört leider immer noch, dass ich nicht ganz so diszipliniert bin wie ich es gern wäre und wie viele andere es sind. Ich wünschte wirklich, ich wäre es. Aber vielleicht klappt es jetzt dank dem neuen, von Rosa genehmigten Plot :)
Und mit dem Vorhaben, das ich mit euch vorhabe ;) Dazu am Ende des Beitrags mehr.


SPANNENDE ARTIKEL

Zu allererst habe ich einen Beitrag für euch mit extrem wichtigen Tipps, die nicht nur Autoren, sondern auch Buchblogger betreffen. Wir lieben uns und wir hassen uns, weil wir uns manchmal nicht mit dem gebührenden Respekt gegenübertreten. Bei Magische Momente in der kleinen Bücherwelt wird erklärt, wie man es richtig macht ;)

Mal wieder was von Schreibwahnsinn. Diesmal geht es darum, wieso man Schreibregeln brechen sollte.

Und noch einmal ein Tipp von Schreibwahnsinn: nämlich, wie man nach einer langen Pause, seine Schreibroutine wiederfindet. Sollte ich mir definitiv auch nochmal durchlesen!

Und zu guter Letzt ein paar Tipps von Jean Parker zum Facebookmarketing für Autoren.




IHR SEID GEFRAGT!

Ich brauche dringend eure Hilfe!
Es wurde gewünscht, dass ich mehr Beiträge in der Rubrik "Kates Schreibtisch", zu dem gewissermaßen ja auch die Schreiblaunen gehören, posten soll. Das würde ich wirklich sehr gerne und hatte ich auch schon seit längerem vor.

Da wäre jetzt nur die Frage: Wollt ihr das überhaupt?

Und des weiteren: Was wollt ihr da überhaupt?

Denn zum Schreiben gibt es ja sehr viel. Es gibt allgemeine Schreibregeln, Plotting-Methoden, Schreibratgeber und vieles mehr. Die Frage ist nur, was euch interessieren würde. Würden euch so sachliche Texte zum Thema Schreiben ansprechen?

Natürlich ließe sich das ganze auch immer an Beispielen meiner eigenen Bücher (die allesamt noch nicht fertig geschrieben, geschweige denn veröffentlicht sind) erklären. Zumindest so ein bisschen, weil ich natürlich nicht zu viel verraten möchte.

Die grundlegende Frage ist einfach, ob ihr mehr in dieser Sparte von mir lesen wollt und welche Themen euch besonders interessieren würden.


Rezension | Saving Grace von B. A. Paris

20. März 2017 | | Kommentieren


blanvalet | 2016 | 352 Seiten
Originaltitel: Behind Closed Doors
erhältlich als TaschenbucheBook



Saving Grace ist das erste Buch, dass mich so spontan auf einem anderen Blog angesprochen hat, dass ich es sofort lesen wollte. Und eines kann ich euch sagen: Es hat mich sehr begeistert und das war überraschend.
Entdeckt habe ich das Buch bei Nellys Leseecke, wo es ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen hat. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, auch wenn er nicht allzu viel verrät.


Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …
(Quelle: blanvalet)


Das besondere an diesem Buch ist, dass es die Gegenwart und die Vergangenheit beschreibt. Die Kapitel wechseln sich ab, sodass man zuerst eine Grace kennen lernt, die schon lange in Jacks Gefangenschaft lebt und gelernt hat, die perfekte Ehefrau zu mimen.
Auch Jack zeigt sich unter seinen Freunden galant und nur kleine Bemerkungen oder Gedanken von Grace‘ Seite lassen einen beim Lesen stutzen, ob wirklich alles so perfekt ist. Auch die neuen Freunde des Ehepaares scheinen ihnen diese Perfektion nicht ganz abzunehmen.

In den Kapiteln, die die Vergangenheit erzählen, lernt man Grace kennen, die etwas naiv an die Beziehung mit Jack herangeht. Jack ist dafür so charmant und zuvorkommend, dass man sich nicht vorstellen kann, dass er so grausam sein kann. Nicht nur Grace lässt sich von ihm täuschen, sondern auch ich als Leserin habe mich von ihm täuschen lassen.

Die Handlung spitzt sich immer weiter zu, man lernt Jacks wahre Seite mit und ich war beim Lesen tatsächlich geschockt, wie psychopathisch ein Mensch sein kann. Anfangs war es schwer nachzuvollziehen, wieso Grace nicht einfach flieht. Aber Jack ist gerissen und weiß, wie er alles zu seinen Gunsten dreht. Eine Flucht ist also nicht möglich.

Das Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart ist so geschickt verwebt, dass ich B. A. Paris nur dafür bewundern kann. So wird die Geschichte so spannend, dass man weiterlesen muss, aber es zerreißt einen nicht vor Spannung. Einfach perfekt gelöst!



Es gab zwar kurze Sequenzen, die sich beim Lesen etwas gezogen haben. Die gingen aber so schnell vorbei, dass man sie kaum bemerkt hat. Saving Grace ist so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man fiebert mit Grace mit und fühlt die selben Dinge wie sie. Das Buch reißt einen einfach mit.







Rezensionen anderer Blogger



Nächstes Buch: Billy the Beast

Sonntagsgeplauder #18 | Gewinnspiel-Auslosung, 100 Follower, die Challenge rockt


Guten Morgen ihr Lieben,

zwei Wochen sind seit dem letzten Sonntagsgeplauder vergangen und letzten Sonntag gab es nur keinen, weil ich arbeiten musste und sowieso nicht viel zu berichten hatte. Diese Woche lag ich zuhause krank im Bett und hatte demnach viel Zeit zum Lesen. Eigentlich hätte es demnach noch einiges mehr werden müssen, aber ich bin zufrieden :)



G e w i n n s p i e l - A u s l o s u n g

Wenn wir uns die normale Reihenfolge bei den Sonntagsgeplaudern anschauen, müsste dieser Beitrag ein bisschen weiter unten stehen. Aber ich will es mal nicht so spannend machen ;)
Aaalso einfach kurz und schmerzlos. Der Gewinner ist ...

Sunny!
Herzlichen Glückwunsch!

Du solltest schon eine Mail erhalten sollen, falls nicht, melde dich doch bitte bei mir :) Du hast jetzt eine Woche Zeit mir zu antworten, ansonsten wird der Gewinn neu verlost.

Und an alle anderen: Schade, dass es nicht geklappt hat. Aber ein dickes fettes DANKESCHÖN! Ich habe mich sehr über eure lieben Worte gefreut. Und seid nicht traurig ... Aufgrund der 100+ Follower hier auf dem Blog wird es demnächst vielleicht wieder ein Gewinnspiel geben ;)



G e l e s e n

Kuss
Beendet | Saving Grace
Im letzten Sonntagsgeplauder hab ich ja schon von diesem Buch berichtet. Dass ich es bei Nelly entdeckt habe und begonnen habe. Mittlerweile bin ich durch und ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll.
Ich bin sprachlos!
Und das, weil mich das Buch so sehr mitgerissen hat! Ihr wisst ja, dass ich nicht der allergrößte Thriller-Fan bin. Bisher habe ich nur einen gelesen und der war sehr blutrünstig. Saving Grace ist zwar in gewisser Weise auch brutal, aber eben nicht blutrünstig. Man bekommt nicht die ganze Zeit Opfer dargestellt, sondern hier geht es eher um die Psyche.
Und das war unglaublich spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Vor der Mittagspause hab ich mich so sehr aufs Lesen gefreut und vor dem Feierabend dann wieder.
Lest es einfach. Es ist so gut!
(Die Rezension folgt morgen)


KussBeendet | Billy the Beast
Und seit dem habe ich sogar schon ein zweites Buch beendet. Wobei Billy the Beast auch wirklich kurz ist.
Nach Saving Grace war es schwer, mich für eine neue Lektüre zu entscheiden. Immerhin war das Buch so ultragut, dass da erst mal sowieso nichts mithalten kann.
Billy the Beast war da genau das richtige! Weil es nichts anspruchsvolles ist, sondern darauf aus ist, den Leser möglichst humorvoll zu unterhalten. Und das ist geglückt! Das Buch ist nämlich wirklich urkomisch. Teilweise sehr überspitzt, ja, aber das macht den Charme hier irgendwie aus.
(Rezension folgt am 27.03.)



Kuss
Beendet | Im Bann des Mondes
Dieses Buch liegt schon seit 2015 auf meinem SuB, also eine Ewigkeit! Für die Lovelybooks-Punkte-Challenge habe ich es mir jetzt gegriffen und es fühlt sich gut an, eine SuB-Leiche zu lesen. Abgesehen davon ist das Buch auch ziemlich gut ;)
Der erste Band hat mir ja schon gefallen und ich finde es sehr toll, dass die Protagonisten aus diesem Band auch hier wieder vorkommen. Aber auch die neuen Protagonisten sind toll, auch wenn mir ihre Art schon aus anderen Erotik-Fantasy-Romanen bekannt ist.
Momentan bin ich noch ein bisschen überfragt, wie mein letztendliches Fazit aussehen soll. Die Rezension muss ich auch gleich noch schreiben.



Kuss

Begonnen | Anima
Dieses Büchlein liegt auch schon eine Weile auf meinem SuB. Und ich greife ebenfalls nur wegen der Challenge nach ihm. Langsam scheint die Challenge wirklich was zu bringen :D
Das Buch hab ich mir damals zugelegt, weil ich zum einen das Cover wirklich, wirklich toll finde! Und zum anderen klingt es ziemlich spannend.
Ich bin schon echt gespannt darauf.




L e s e l i s t e

Wie schon erwähnt, habe ich meine Leseliste zu Gunsten der Lovelybooks-Punkte-Challenge verworfen. Das Thema diesen Monat ist weiß, und diese Bücher habe ich bisher passend dazu gelesen:

WinterHarryWinter

Wie findet ihr es eigentlich, wenn ich über diese Challenge berichte? Interessant? Ich bin nämlich am Überlegen, ob ich das ab jetzt immer so mache. Was meint ihr?


1 0 0  F o l l o w e r  g e k n a c k t

Ich kann es gerade ehrlich gesagt noch gar nicht fassen. Seit Monaten warte ich auf diesen Moment und jetzt ... einfach WOW!
Diese Woche habe ich die 100 Follower auf meinem Blog geknackt. Es gibt mittlerweile tatsächlich über 100 Leute, die sich für mein Geschreibsel hier interessieren. Ich komme mir fast schon albern vor, weil ich mich so freue, obwohl es so viele erfolgreichere Buchblogger als mich gibt.
Aber es hat sich so lange nichts getan und gerade geht es bergauf. Und zwar steil bergauf! Ich freue mich einfach extrem und möchte mich bei euch allen bedanken.
Danke, danke, danke!!
Ihr seid die besten, vergesst das nicht!
Durch das Gewinnspiel durfte ich jetzt auch einige von euch "kennen lernen", die sonst eher still sind. Und das hat mich unheimlich gefreut. Eure Worte waren so lieb und fantastisch! Ich war wirklich gerührt.
Danke! ♥


K a t e s  S c h r e i b t i s c h

Das ist eine Seite auf meinem Blog. Weil sich dazu nichts tut, habt ihr sie vielleicht übersehen oder vergessen? Ich möchte sie hiermit wieder in euer Gedächtnis zurückrufen.
Bitte einmal nach oben ins Menü schauen!
Mir ist letztens nämlich aufgefallen, dass ich diese Seite mal wieder aktualisieren muss, weil sie nicht mehr wirklich aktuell ist. Und passend dazu habe ich einen ganz lieben Kommentar zum letzten Gewinnspiel bekommen.
Michelle von walking about rainbows wünscht sich nämlich mehr Beiträge zu dieser Sparte. Und ich selbst möchte auch gerne mehr über das Schreiben berichten als nur bei den Schreiblaunen. Ich bin nur leider etwas überfragt, was ich zu Kates Schreibtisch posten könnte.
Deshalb meine Frage an euch: Seid ihr daran auch interessiert? Und wenn ja, was würde euch da interessieren? Infos zu meinem Schreibprozess? Über das Schreiben allgemein? Oder etwas anderes?
Ich hab wirklich nicht die leiseste Ahnung :D Bitte helft mir!


G e s c h a u t

Mal wieder eine Netflix-Serie: nämlich Wynonna Earp. Es geht um die Earps, auf denen ein Fluch liegt. Sobald ein Erbe 27 wird, erwachen alle Kriminellen, die ihr Vorfahre getötet hat, wieder zum Leben. Als sogenannte Wiedergänger treiben sie Unfug in Wynonnas Heimat. Wynonnas Aufgabe als Erbin ist es, die Wiedergänger wieder in die Hölle zu schicken. Erst wenn sie das bei allen schafft, ist der Fluch von ihrer Familie genommen.
Einfach unglaublich spannend und ich kann die Serie nur empfehlen! Anfangs wirkt sie zugegeben etwas komisch, aber sie packt einen auf jeden Fall!

Und ich habe noch eine neue Serie angefangen. Nämlich Misfits. Ja, die Serie ist schon irgendwie hart. Sex, Drogen, Tod und schmutzige Worte spielen eine zentrale Rolle und irgendwie ist alles einfach ziemlich krank. Aber es ist auch unglaublich spannend!
Ich bin mittlerweile bei der 3. Staffel und kann fast nicht mehr aufhören.

Cabin in the Woods wollte ich schon lange mal sehen. Natürlich vor allem, weil Chris Hemsworth mitspielt. Jetzt hat es endlich mal geklappt und ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich frage mich, ob dieser Film gewollt trashig ist oder ob das ein versehen war.
Man rechnet mit einem normalen Zombie-Horrorfilm. Es stellt sich aber heraus, dass dahinter Wissenschaftler stecken, die das alles eingefädelt haben, sodass die Jugendlichen scheinbar gar nicht entkommen können.
An sich spannend, aber eben mit vielen trashigen Szenen. Und am Ende kommen alle Monster vor, die man sich nur vorstellen kann. Das interessanteste davon kommt nur leider etwas zu kurz.



E n t d e c k t

Diesmal gibt es auch mal wieder ein paar Beitrags-Empfehlungen :)
Auf Vom Schreiben leben gab es ein paar Tipps, für bessere Bilder auf Instagram. Da sind definitiv ein paar tolle Tipps drin, die sich leicht umsetzen lassen.

Und hier hab ich noch ganz tolle Tipps für die Blogger unter euch. Dieses "Vernetzen" kennen wir doch alle. Auf Miss Paperback gibt es ein paar hilfreiche Infos dazu, wie einem das leichter fallen kann.

Und weil die Buchmesse naht (auf der ich dieses Jahr leider nicht sein werde) hier ein paar Tipps und Tricks: Miss Paperback für Buchmesse-Anfänger, Trallafittibooks für jedermann.

Top 10 | Die besten Bücher 2016

15. März 2017 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,
ein bisschen spät - aber besser spät als nie - habe ich meine Top 10 aus 2016 für euch. Im Jahresrückblick habt ihr ja schon einen Überblick darüber bekommen können, aber jetzt möchte ich noch etwas genauer darauf eingehen.



Top 10
Die besten Bücher aus 2016


1) Bleib nicht zum Frühstück - Susan Elizabeth Phillips

Na gut, dieses Buch war auch letzten Monat schon auf Platz 1 der Top 10, aber es ist nun einmal richtig gut und noch dazu mein Lieblingsbuch.
In 2016 hatte ich es als Reread vor mir. Und es war auch zum vierten, fünften, wasweißichwievielten Mal wieder unfassbar gut! Voller Humor, Emotionen und ein wenig Kitsch ;)

Darum geht es:
Die Physikerin Dr. Jane Darlington, Mitte dreißig, hatte nie viel Glück mit den Männern. Doch auf ein Baby will sie keinesfalls verzichten! Und da sie selbst wegen ihres enormen IQ immer gehänselt wurde, sucht sie für ihr Kind einen Vater von eher schlichtem Gemüt. Als sie mit der Sportskanone Cal Bonner bekanntgemacht wird, scheint der passende Kandidat gefunden. Zu spät jedoch bemerkt die junge Mutter in spé, dass ihr gutaussehender „Samenspender“ auch über einen klugen Kopf verfügt …




2) Die 5. Welle - Rick Yancey

Dieses Buch gehörte zu den ersten, die ich 2016 gelesen habe. Und da gleich so ein Volltreffer! Das Jahr 2016 hat wahrlich schon gut angefangen. Ich bin mittlerweile mit der gesamten Reihe fertig und riesiger Fan!

Und darum geht's:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...



3) Der letzte Stern - Rick Yancey

Auch das große Finale der Die 5. Welle-Reihe konnte mich begeistern. Sie hat es wirklich in sich und bietet allem ein grandioses Ende. Er kommt tatsächlich fast an den Auftakt der Reihe hin.
Und auch der zweite Band ist toll, wenn auch ein wenig schwächer.

Darum geht es:
Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...





4) The Deal - Elle Kennedy

Auch dieser Schatz hat sich schon in die letzten Top 10 verirrt. Und auch diesmal kann ich nur sagen, dass mir das Buch überraschend gut gefallen hat.
Den zweiten Band der Reihe hab ich auch noch hier stehen.

Und darum geht's:
Hannah Wells ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm gegenüber leider kein Wort heraus. Sie ist ... verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität und damit auch ihre Attraktivität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Traurig aber wahr: Der Plan könnte aufgehen.




5) Blaubeertage - Kasie West
Hier haben wir eine kleine Überraschung. Denn nachdem mir so von diesem Buch vorgeschwärmt wurde, war es anfangs eine kleine Enttäuschung.
Aber es steckt so viel darin und das Buch erblüht wohl erst mit der Zeit. Eine wundervolle Geschichte erwartet einen hier!

Klappentext:
Reiche Typen brechen dir das Herz. Das ist eine der Lebensweisheiten, die Caymen bisher vor Liebeskummer bewahrt haben. Und deswegen ist es mehr als logisch, dass sie sich in den zutätowierten Rocker Mason verlieben sollte statt in den gut aussehenden und privilegierten Xander. Schließlich passt Xander absolut nicht zu ihr. Doch so sehr sie auch versucht, vernünftig zu sein und sich Xander aus dem Kopf zu schlagen: Er lacht über ihre Witze, stellt ihr Leben auf den Kopf und versteht sie wie kein anderer. Muss Caymen ein gebrochenes Herz riskieren, um ihre wahre Liebe zu finden?




6) HIM: Mit ihm allein - Elle Kennedy & Sarina Bowen

Nach einem ersten, eher enttäuschenden Buch im GayRomance war dieses Buch hier eine wahre Überraschung. Nicht typisch "gay", sondern mit Gefühl und der Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität.

Darum geht's:
Wenn die Liebe andere Pläne hat ...
Zwei Dinge weiß Jamie ganz sicher: Erstens, er wird nach dem College professionell Eishockey spielen. Und zweitens, er steht auf Frauen. Daran hat auch die heiße Nacht, die er damals im Trainingscamp mit seinem besten Freund Wes verbrachte, nichts geändert. Doch dann stehen sich die beiden nach vier Jahren plötzlich wieder gegenüber. Und Jamie muss feststellen, dass die Gefühle, die Wes in ihm hervorruft, alles andere als freundschaftlich sind ...





7) Poison Princess 1 - Kresley Cole

Ich liebe die Fantasy/Erotik-Romane von Kresley Cole, aber auch im Jugendbuch hat die Autorin es einfach drauf!
Poison Princess ist einfach mal etwas anderes. Spannend von Anfang an mit tollen Charakteren!

Darum geht es:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt …






8) Mein bester letzter Sommer - Anne Freytag
Durch dieses Buch bin ich Fan von Anne Freytag geworden. Sie hat so einen wunderschönen, unvergleichlichen Schreibstil und kommt für mich damit fast an Tahereh Mafi ran.
Mein bester letzter Sommer ist ein schönes Buch, aber auch ein trauriges, wundervolles, herzzerreißendes, spannendes, atemberaubendes, umwerfendes, ...

Und darum geht's:
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …



9) Ich bin die Nacht - Ethan Cross

Das war mein allererster Thriller und dann gleich so ein Knaller!
Spannend von Anfang an und einfach nervenaufreibend und süchtig machend.

Der Klappentext:
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.






10) Dark Elements 1 - Jennifer L. Armentrout

Nach der Obsidian-Reihe kann ich leider nicht sagen, dass Dark Elements an Katy & Daemons Geschichte rankommt, aber dieses Buch ist toll geschrieben, spannend und emotional!

Darum geht's:
Ich kann Dämonen aufspüren, denn ich bin eine von ihnen. Ich kann den Menschen bis in die Seele schauen. Und ich kann sie ihnen rauben - mit einem Kuss. Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Rezension | Das Leben zwischen Jetzt und Hier von Cara Mattea

13. März 2017 | | Kommentieren


books2read | 2017 | 300 Seiten
Auftakt einer Reihe
erhältlich als eBook



Als ich vor Wochen nicht für die Leserunde zu Das Leben zwischen Jetzt und Hier ausgewählt wurde, hat sich meine Enttäuschung ziemlich in Grenzen gehalten. Dabei muss ich zugeben, dass ich mich hauptsächlich wegen dem grandiosen Cover beworben habe, denn der Klappentext gibt nicht allzu viel her und hat mich ehrlich gesagt auch nicht besonders überzeugen können.


Neue Uni, laute Großstadt, komplizierte WG - Emilia musste für ihr Medizinstudium ins hektische Berlin ziehen und ist darüber todunglücklich. Alles erscheint ihr fremd und furchteinflößend. Dann trifft sie den Modedesign-Studenten Leo, und plötzlich fühlt sich Emilia angekommen. Durch ihn lernt sie nicht nur die vielen bunten Ecken Berlins kennen, sondern sie erfährt auch zum ersten Mal, wie sich Liebe anfühlt – zartbitter. Leo verzaubert sie mit seiner Kreativität und seinem Charme. Aber bald schon muss Emilia erfahren, dass auf seinem Leben ein Schatten liegt, der ihre gemeinsame Zukunft in weite Ferne rücken lässt. Doch das was für die beiden zählt, ist das Leben zwischen Jetzt und Hier.
(Quelle: books2read)


Als ich dann vor kurzem von der Autorin angeschrieben und gefragt wurde, ob ich das Buch denn gerne noch lesen würde, habe ich nach kurzem Zögern zugesagt. Ich hatte in letzter Zeit ja sehr viele New Adult-Romane, nur wenige können und konnten mich wirklich überzeugen.
Und der Klappentext zu Das Leben zwischen Hier und Jetzt klingt schon sehr nach gewöhnlichem New Adult. Doch schnell hat sich herausgestellt, dass dieses Buch überhaupt nicht typisch für dieses Genre ist.

Der Prolog ist sehr unerwartet. Unerwartet heftig, unerwartet spannend. Und ja, durch den Alkoholikervater, der gewalttätig gegenüber der Mutter ist, wirkt das ganze schon sehr klischeehaft. Ich musste sofort an viele andere Bücher aus diesem Genre denken.
Aber der Prolog spielt für die weitere Handlung erst einmal keine Rolle. Er ist ein Stimmungsmacher, soll die Spannung ankurbeln, und das tut er definitiv! Doch man wird danach sofort in eine vollkommen andere Handlung geschmissen. Es geht nicht um diese Familie, um den Alkoholikervater oder die geschlagene Mutter, sondern um Emilia, die sich ein neues Leben in Berlin aufbaut.

Der wundervolle Schreibstil, der mich im Prolog schon überwältigt hat, führt einen spielerisch durch die Handlung. Man merkt beim Lesen gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen. Der Klappentext ist ja sehr künstlerisch angehaucht. Durch ihn lernt sie nicht nur die vielen bunten Ecken Berlins kennen, heißt es in der Inhaltsangabe, aber so ist es im Buch gar nicht. Und darüber bin ich ehrlich gesagt sehr froh, denn genau dieser Satz hat mich rätseln lassen, ob ich das Buch überhaupt lesen möchte.

Ich habe erwartet, einen total künstlerischen Protagonisten anzutreffen, der die Welt in ganz anderen Farben sieht, so einzigartig, dass niemand anders es so wahrnehmen kann, und Emilia in diese Welt entführen will. Viele hätte das womöglich angesprochen, aber ich finde es abschreckend, weil sich die Kunst mir eben nicht so erschließt.
Aber bekommen habe ich einen Protagonisten, der ein eigenes Modelabel hat und in seiner Kunst aufgeht, der aber dennoch bodenständig ist. Ein Mann, mit dem man sich über alltägliches unterhalten kann, der einfach sympathisch ist und eben nicht diese künstlerische Art hat, bei der sich alle anderen grau vorkommen.
Auch die Kombination aus Leonardo mit seinem Modelabel und Emilia der Medizinstudentin finde ich sehr interessant. Man bekommt aus beiden Welten etwas mit, kann Emilia in ihrem Alltag begleiten, bekommt aber auch einen Hauch von Leos künstlerischem Schaffen mit. Gerade bei diesen Stellen macht das Lesen besonders viel Spaß.

So einzigartig mir Leonardo noch am Anfang erschien, so schnell hat mich die Realität leider auch wieder eingeholt. Denn es dauert nicht lange, bis man mehr über ihn erfährt. Sobald Mila Gefühle für ihn entwickelt, kommen auch die typischen Probleme hinzu. Eine eifersüchtige Ex, Leos Ruf als Aufreißer, der jede haben kann.
Gerade weil ich dachte, dass er nicht einer dieser Protagonisten ist, hat sein Charakter etwas Frisches für mich reingebracht. Deshalb war ich bei dieser Erkenntnis leider doch etwas enttäuscht.
Und Emilia macht es mir da nicht leichter, denn auch sie entpuppt sich als das typisch unerfahrene Mädchen, dass durch den männlichen Protagonisten zum ersten Mal erlebt, was Liebe und körperliche Nähe ist.

So wie die Charaktere nimmt auch die Handlung erst einmal einen etwas klischeehaften Weg ein, sodass sich die Geschichte etwas zieht. Man wartet als Leser quasi nur auf dieses „Hin und Her“, das so viele New Adult-Romane ausmacht.
Doch hier kann die Autorin wieder überraschen, denn dieses Klischee setzt nicht ein. Es wird dramatisch, ja, aber auf eine andere Art und damit hebt sich Das Leben zwischen Jetzt und Hier wieder von den anderen Büchern des Genres ab.



Eines kann man ganz deutlich über Das Leben zwischen Jetzt und Hier sagen: Die Geschichte ist durchwachsen. Durchwachsen von Spannung, Emotionen, Freude.
Die Geschichte beginnt einzigartig und spannend, lässt dann für kurze Zeit etwas nach, um anschließend wieder mit allen Emotionen aufwarten zu können. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle!




Vorheriges Buch: Sternensturm
Nächstes Buch: Saving Grace

Zweiter Bloggeburtstag | mit Gewinnspiel


Hallöchen ihr Lieben,
es ist schon wieder ein Jahr vergangen, und ich kann nur eines sagen: Wow!
Die Zeit vergeht so schnell und obwohl ich jetzt schon zwei Jahre dabei bin, kommt es mir so vor, als hätte ich erst gestern mit dem Bloggen angefangen. Ich frage mich, ob dieses Gefühl jemals vergehen wird.


Die Daten
In den letzten beiden Jahren habe ich ...
421 Posts veröffentlicht | 36.231 Seitenaufrufe erzielt | ca. 1.019 Kommentare bekommen


Da wir hier mittlerweile fast 100 Leute sind, möchte ich den Geburtstag von Kates Bücherregal natürlich mit niemand anderem als euch feiern. Denn ihr seid es, die mich jedes Mal wieder zum Bloggen anspornen und die es mir so unglaublich leicht machen, von neuentdeckten Lieblingsbüchern zu schwärmen.

Deshalb möchte ich euch danken!
Schon letzes Jahr gab es ein Geburtstagsgewinnspiel und auch dieses Jahr wird es wieder eins geben. Gewinnen könnt ihr das Buch, das mich zuletzt sehr, sehr begeistern konnte.


Nichts wünsche ich mir mehr hat mich einfach nur geflasht! Das Buch ist grandios, hat mich nicht mehr losgelassen und selbst jetzt, Wochen später, muss ich noch daran denken.
Das sind die Geschichten, wegen denen ich das Bloggen so liebe. Und diese Geschichten möchte ich an euch weitergeben!

Und darum geht es in dem Buch:

Nach der Diagnose »Alopezie«, bricht für Katha eine Welt zusammen. Ein Leben ohne Haare?! Katha traut sich nicht mehr vor die Tür. Niemand soll merken wie anders sie ist. Schon gar nicht Jasper. Aber der bringt Katha mit einem Candle-Light-Dinner im Hotdog-Kostüm zum Lachen. Aber darf Katha ihre Gefühle zulassen? Hält die Liebe ihre Krankheit aus? 
Ernst, komisch, unwiderstehlich erzählt Lena Hach davon, wie nah Anderssein und Normalsein beieinander liegen – wenn man sich dem Leben und der Liebe öffnet.

Hier kommt ihr zum Verlag und hier zu meiner Rezension, falls ihr neugierig geworden seid :)


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Rezension | Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag

6. März 2017 | | Kommentieren


heyne | 2017 | 400 Seiten
Einzelband
erhältlich als Paperback | eBook





Schon nach Mein bester letzter Sommer war mir klar, dass ich mehr von Anne Freytag lesen will. Ihr Schreibstil ist einfach so unfassbar schön und lässt sich so leicht lesen, dass es einem leicht fällt, in die Geschichte abzutauchen. So war es auch bei Den Mund voll ungesagter Dinge.


Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. 

Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.

(Quelle: heyne)


Der Klappentext gibt nicht wirklich viel Preis und zu Beginn schien das Buch eine Geschichte über alltägliche Teenagerprobleme zu sein. Und schon in diesem Moment habe ich mich gefragt, wie Freytag es schafft, solche eigentlich teilweise belanglosen, langweiligen Dinge so spannend zu erzählen, dass man das Buch eigentlich nicht mehr weglegen möchte. Sophie und ihr Schicksal hat mich also schon von Anfang an gepackt.

Sie muss von Hamburg nach München ziehen, weil ihr Vater bei seiner neuen Freundin leben möchte. Und obwohl Sophie nie besonders viele Freunde hatte, fällt ihr der Umzug sehr schwer. Sie will die Freundin ihres Vaters nicht mögen, obwohl diese sich alle Mühe gibt und eigentlich – das muss Sophie sogar selbst zugeben – alles richtig macht. Auch ihrem Vater macht sie das Leben schwer, wobei man gut nachvollziehen kann, wieso Sophie das Gefühl hat, von ihrem Papa gar nicht mehr wahrgenommen zu werden. Man möchte ihn gerne schütteln.
Nur mit dem Hund Carlos und mit ihren neuen „Brüdern“ versteht sie sich gut. Sie geben ihr das Gefühl dazuzugehören und ein Zuhause zu haben.
Erst als sie Alex, das Nachbarsmädchen, kennenlernt, scheint sich Sophie allmählich wohlzufühlen und unbewusst in ihr neues Leben zu integrieren.

Und dann kommt dieser geheimnisvolle Kuss, der im Klappentext schon angedeutet wird. Und dieser Kuss … er hat mich überrascht. Kurz davor war mir zwar schon klar, mit wem dieser Kuss sein würde, aber die Mutmaßungen und das Raten blieben dadurch nicht aus. Dennoch war die Wendung für mich überraschend.
Und leider war sie nicht ganz meines. Die Richtung, die die Handlung genommen hat, war etwas neues für mich, weil ich bis dahin noch nichts davon gelesen habe – zumindest nicht in dieser Konstellation. Ich möchte auch nicht zu viel verraten, nur so viel: Es war nicht ganz mein Fall, aber dennoch hatte ich Freude beim Lesen.



Als Leser kann man sich unglaublich gut in Sophie hineinversetzen, man kann ihre Gefühle und ihre Gedanken nachvollziehen. Das macht die Geschichte wieder einmal zu einem einmaligen Freytag-Roman. Und obwohl Sophie – wie sie selbst sagt – für mich kein voller Sympathieträger ist, hat es mir Spaß gemacht, ihre Geschichte zu lesen.



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